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	<title>This-Is-Us &#187; My journey</title>
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	<description>Traveling through Australia</description>
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		<title>Shearingtime</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2015 04:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Mieth]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es tat mir gut, die Alltagsroutine von 2 Monaten. Reisen hat seinen Reiz, aber manchmal war es gut, an zu kommen. Mit der Shearingtime kam mit den Arbeitern auch mehr Leben und Aufgaben auf&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/shearingtime/the-first-mob-is-ready-for-shearing/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/the-first-mob-is-ready-for-shearing-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="the first mob is ready for shearing" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/shearingtime/time-for-shearing/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/time-for-shearing-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="the woolshed" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/shearingtime/busytime-in-shearing/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/busytime-in-shearing-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="busytime in shearing" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/shearingtime/finall-sheering-the-rams/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/finall-sheering-the-rams-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="final shearing - the rams" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/shearingtime/learing-from-the-best/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/learing-from-the-best-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="learning from the best" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/shearingtime/8-kilo/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/8-Kilo-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="8 Kilo" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/shearingtime/merino-long-size/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/Merino-long-size-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Merino -long- size" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/shearingtime/merino-male-after-shearing/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/Merino-male-after-shearing-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Merino male after shearing" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/shearingtime/rams/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/Rams-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rams" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/shearingtime/sheepscanne/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/Sheepscanne-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sheepscanne" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/shearingtime/merinostud-datas-for-development/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/Merinostud-datas-for-development-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Merinostud - datas for development" /></a>

<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Es tat mir gut, die Alltagsroutine von 2 Monaten. Reisen hat seinen Reiz, aber manchmal war es gut, an zu kommen. Mit der Shearingtime kam mit den Arbeitern auch mehr Leben und Aufgaben auf die Farm. Als dann die Köchin der Farm wegen einer Familienangelegenheit ausfiel, dachte Mary gleich ans kleine Wwooferlein Andrea als Ersatz. Ich konnte gleich nachts nicht schlafen, denn für 20 Leute kochen und das „nicht typisch deutsch“ machten mich panisch&#8230;. HILFE dachte ich mir nur, aber Mary beruhigte, Anna, die Tochter des Molesworth-Managers würde mir helfen. Na wenn das mal gut geht&#8230;. es ging gut. Mary hatte vieles schon vorbereitet, und Anna und mir die Arbeit erleichtert. Wenn ich nicht in der Küche stand, oder andere Hausarbeit verrichtete, dann sah ich beim Scheren zu. Das Team, das dazu angereist war, war eingespielt und arbeitete im Akkord. Bis zu 150 Schafe schaffte ein sehr guter Scherer, was natürlich nicht ohne flinke Helfer zu schaffen war. Die körperliche Belastung war enorm, denn sie mußten die Schafe aus der Wartebox auf den Rücken drehen und auf das Potest ziehen. Auf dem Rücken waren die Schafe hilflos und ließen die Schur über sich ergehen. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die Scherergruppe hatte ihre eigene Musik mitgebracht und die war oft so laut, daß man sie bis ins Haupthaus hörte. Das Treiben im Woolshed wurde von Mary und auch von Steve beaufsichtigt, die zur Kontrolle und Bewertung der Wolle an einem runden Drehtisch standen. Mir wurde alles erklärt, was man über Wolle sagen konnte. Entscheidend für die Qualität war die Dicke und Länge, die vorsortiert, dann später Socken oder dicke oder dünne Shirts ergeben wird. So sehr ich mir auch Mühe gab, ich konnte den Unterschied nur ganz selten wirklich erkennen. Ich merkte für alles was beim Scheren getan werden muß, braucht man Erfahrung und die hatte ich auf keinen Fall. So war ich in der Küche schon richtig aufgehoben, denn das was ich da brauchte lernte ich schnell. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Anna erzählte ich die Story von den „Eyescandies“ und so hatten wir mit dem Running-gage unseren Spaß. Einpaar Tage, bevor die Shearer gekommen waren, hatten die Stockmen von Molesworth im Woolshed Schafe für die Schur vorbereitet. Ich sollte helfen, in dem ich die Wolle die um den Anus herum weg geschoren wurde in die dafür vorgesehenen Behälter sortierte&#8230;&#8230; Sch&#8230;links, was gut war rechts! Bevor die Schur begann, mußten sich die 4 Jungs umziehen und kamen dazu auf die Arbeitsfläche. Durch Zufall erschienen sie alle vier auf einmal und begannen sich aus zu ziehen&#8230; in meinem Kopf fing sofort die Musik passend zum Striptease ….. Auch du lieber Himmel&#8230; ich wußt e im ersten Moment nicht wohin ich schauen sollte und bereute vorallem später das ich meine Kamera nicht einfach habe laufen lassen&#8230;. denn das was ich da sah, glaubt mir Keine!!!!! Und das war dann meine 4 Eyescandies und alle lachten, sobald es zur Sprache kam&#8230;. Auch die Jungs, denen Anna natürlich alles haar klein erzählt hatte&#8230;. Verräterin! <img src="http://this-is-us.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";-)" class="wp-smiley" /> Ich genoß den Anblick, denn leider konnte man das von den Shearern nicht unbedingt sagen&#8230;.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Steve und Mary nahmen erfolgreich an einem Programm der Optimierung der Merinozucht teil. Dazu hatten sie von erfolgreichen australischen Zuchten männliche Merinos gekauft und in die Herde integriert. Gewissenhaft wurde alles bewertet und notiert. So wurden die Schafe gescannt, gewogen, gemessen und bewertet. Über die Jahre konnten so gezielt an der Qualität der Wolle gearbeitet werden. Alle diese Vorgänge erklärte mir Steve und ich konnte bei der Messung helfen, was mich freute, denn so konnte ich ein Teil des Merino-stud sein.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wenn ihr möchtet, könnt ihr Euch auf der Homepage von Muller Station umschauen. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><a href="http://www.mullerstation.co.nz/">www.mullerstation.co.nz</a></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ich habe einige kleine Filme auf Youtube unter Andrea Mieth für Euch eingestellt, lasst Euch einfach überraschen&#8230;. und vorallem viel Spaß!</span></p>
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		<title>Ellie</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2015 04:15:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Mieth]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[My journey]]></category>

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		<description><![CDATA[Das die Farm tierisch wird, war klar. So gehörte zu den Hunden, die für die wirkliche Arbeit gehalten wurden, auch ein Haushund. Ellie war bei meiner Ankunft im Oktober gerade 8 Monate alt und&#46;&#46;&#46;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/good-company/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/good-company-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="good company" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/little-girl/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/little-Girl-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="little Girl" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/elli-begleitet-mich-wenn-laufe/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/Elli-begleitet-mich-wenn-Laufe-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ellie begleitet mich beim Laufen" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/elli-bewacht-meine-schuhe-damit-sie-sie-spaeter-im-garten-verstecken-kann/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/Elli-bewacht-meine-Schuhe-damit-sie-sie-später-im-Garten-verstecken-kann-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schuhe bewachen garantiert den Lauf nicht zu verpassen" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/running-with-elli/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/Running-with-Elli-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Run" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/another-day-in-paradise/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/another-day-in-paradise-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="another day in paradise" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/das-ist-muller-station/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/das-ist-Muller-Station-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Muller Station" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/dienstagmorgen/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/Dienstagmorgen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Dienstagmorgen" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/eeelllllliiiiieeeeeee-go-out-of-my-bed/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/EEElllllliiiiieeeeeee-go-out-of-my-bed-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="EEElllllliiiiieeeeeee go out of my bed" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/looks-like-a-hunter/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/looks-like-a-hunter-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="looks like a hunter" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/lunchtime-2/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/Lunchtime-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lunchtime" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/eine-landschaft-zum-verlieben/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/eine-Landschaft-zum-Verlieben-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="eine Landschaft zum Verlieben" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/ellie-and-the-pubbis/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/Ellie-and-the-pubbis-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ellie and the puppies" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/hugs/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/hugs-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="hugs" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/my-supporter-for-run-need-a-cooling/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/my-supporter-for-run-need-a-cooling-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="my supporter for run need a cooling" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/wating-for-a-hug/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/wating-for-a-hug-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="die Gang" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/03/03/ellie/brake-with-ellie/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/03/brake-with-Ellie-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="brake with Ellie" /></a>

<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Das die Farm tierisch wird, war klar. So gehörte zu den Hunden, die für die wirkliche Arbeit gehalten wurden, auch ein Haushund. Ellie war bei meiner Ankunft im Oktober gerade 8 Monate alt und man sah ihr an, dass sie noch ein Puppie war. Sie war everybodys darling und hatte den ganzen Tag damit zu tun, ein Abendteuer nach dem anderen zu ergattern. Das Ben und Alice, die beiden jugendlichen Kinder, gerade Schulferien hatten, genosse sie ganz und gar. Da mit dem Motorrad mitfahren, da mit zum Mustring oder dort in der Küche warten, bis es etwas zu fressen gab. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Als die beiden Kinder wieder im Internat waren und es im Haus ruhiger wurde, hielt sich Ellie ausschließlich an mich. Ich wurde gleich morgens begrüßt und von da an wich sie mir nicht mehr von der Seite. Ellie ist ein Jack Russel und ihren natürlichen Trieb zu Folge, ein Jäger. Alles was nicht schnell genug war, wurde gejagt. Da sie auf Grund der Größe bald merkte, dass die Schafe, Pferde , Kühe und Bullen nicht geeignet waren, hielt sie sich besser an die Kaninchen, die es im Umfeld ausreichend gab, oder eben die Hühner, die es trotz der Höhe des Zauns, gelegentlich auch übers Gatter schafften. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">So kam es eines Tages, auf der Farm hatte sich Besuch angemeldet, das Ellie ein solches Federtier zu schnappen bekam. Wie alle so zum Smoko (zweites Frühstück) in der Küche sassen und den Ausblick der Berge durch das Panoramafenster genossen, sah ich noch rechtzeitig, dass Ellie gerade dabei war mit einem Huhn im Maul die Rasenfläche zu überqueren. Dabie hing der Kopf zu der rechten Seite und der Rest zur linken Seite des Mauls herab. Ich stupfte Mary am Arm und zeigte ganz dezent zu unserem Puppie im Garten. „Halt sie auf“ raunte Mary mir zu und ich verließ eilig, aber doch unauffällig die Küche und ließ ein tief aber doch energisches „Ellie“ verhören. Ellie ließ sofort das Huhn fallen und machte sich so schnell sie konnte aus dem Staub&#8230;Sie wußte offenbar, das sie etwas falsch gemacht hatte. Ich, schnell über die Wiese, das Huhn an den Krallen gepackt und so, dass es niemand sah, außer Sichtweite gebracht. Es tat mir leid, als es so mit dem Kopf nach unten bei jedem meiner Schritte hin und her baumelte. Wohin, dachte ich nur. Aber da sah ich im Schuppen einen Wanne stehen und legte das Huhn schwungvoll hinein. Ich begab mich zurück in Küche und sah das Huhn schon im Topf. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Als der Besuch gegangen war, sahen Mary und ich nach dem Huhn und staunten nicht schlecht, als es nicht mehr in der Wanne lag. „Steve, hast Du das Huhn gesehen?“ fragte Mary ihn, als er gerade auf das Haus zu kam. „Meinst du das, was gerade hier raus spaziert ist?“ Darauf mussten wir sehr lachen. Entweder hatte das Huhn sich tot gestellt oder war ohnmächtig geworden, ich hätte schwören können, es war tot. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Für Ellie musste das allerdings Konsequenzen geben, den einen Hunter, der die eigenen Tiere jagt, konnte kein Farmer gebrauchen. So wurde Ellie an den Zaun gebunden und erst am Abend wieder befreit. Ihr blieb dann nicht weiter übrig, als all den Abendteuern zu zu sehen. Mit tat sie ja dann schon leid, aber ich verstand auch Mary und Steve. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Das sie nicht mit in meinem Bett schlafen konnte, verstand Ellie irgendwie nicht so richtig. Morgens, wenn ich das Fenster zum lüften öffnete, dann schlich sie sich oft heimlich doch in mein Zimmer und lag dann ausgestreckt und sichtlichem Wohlgefallen in meinem weißen Laken, dass dann nicht mehr weiß war und in die Wäsche musste&#8230;. EEEEllllliiiieeee!!!!!!</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Schnell hatte ich mich an Ellie und ihre Gesellschaft gewöhnt. Sie war immer um mich herum. Im Garten, in Sichtweite, döste sie vor sich hin und wartete. Sobald ich mich bewegte, mir hinter her. An den Tagen, an denen ich zum Laufen ging, freute sich der Zwerg besonders. Bis ich meine Laufschuhe anhatte, hüpfte sie dann wie ein Ball auf und ab. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Muskeln hatte sie, dass mußte man ihr lassen und schnell war Ellie auch. Sie rannte oft mit den großen Hunden neben dem fahrenden Auto mit und hielt die Geschwindigkeit. Ich war natürlich per Fuß bei weitem nicht so schnell, aber dann lief sie zusätzlich jedem Hasen hinterher. Die durfte sie jagen&#8230;. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Als Puppie war Ellie nicht allein, denn auch die Stockman (so nennt man die Treiber auf einer Farm) mußten immer für Nachschub sorgen, wenn es um ihre Arbeitstiere ging. Die Hunde konnten in der Regel nur 6 Jahre vollen Einsatz zeigen, dann ging es mehr um Verschleiß und sie wurden an andere und vorallem kleinere Farmen verkauft. Namen hatten sie noch nicht, die bekamen sie später von ihrem Besitzer. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Für mich hieß das, die kleinen Racker mit zum Laufen zu nehmen. Das war lustig und interessant, denn man konnte schon die verschiedenen Charaktere erkennen. Wenn ich Zeit hatte und Entspannung am Fluß suchte, dann kamen sie natürlich auch mit. Nicht jedem von ihnen war das kühle Nass sympathisch, doch mit etwas Geduld und „zeigen“ gab es dann doch kein Halten und die kleine Meute tobte sich aus. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Auf Muller Station hatte ich meine eigene Laufstrecke und immer wenn ich sie lief, einen anderen Ausblick. Im Oktober und November waren die Berge noch oft verschneit, aber auch das Licht, änderte die Farbe der Landschaft. Die Bäume wurden mit jeder Woche grüner und mit den aufkommenden Frühlingsgefühlen konnte ich mein Glück nicht fassen. </span></p>
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		<title>Mustring</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 18:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Mieth]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man 38.000 Hektar Land und fast genauso viele Schafe hat, dann bedeutet das Organisation vom Feinsten. Damit am Wochenende genügend Schafe zur Schur in Farmnähe sind, müssen diese in Etappen zusammen getrieben werden.&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/the-dogs-are-waiting-for-mustring-start/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/the-dogs-are-waiting-for-mustring-start-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="the dogs waiting" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/mary-and-steve-the-team/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Mary-and-Steve-the-team-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mary and Steve" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/dogtransport/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Dogtransport-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Dogtransport" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/find-the-mob/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Find-the-mob-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Find the mob" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/dogs-love-the-work/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/dogs-love-the-work-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="dogs love the work" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/all-done-for-today/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/all-done-for-today-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="all done for today" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/andrea-the-supporter/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Andrea-the-supporter-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Andrea the supporter" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/please-stop-the-rain/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/please-stop-the-rain-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="please stop the rain" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/offroadwalk/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/offroadwalk-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="offroadwork" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/waterfall-in-muller-station/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Waterfall-in-Muller-Station-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Waterfall in Muller Station" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/i-was-the-driver-for-one-day/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/i-was-the-driver-for-one-day-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="I was the driver for one day" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/mary-and-the-mob/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Mary-and-the-mob-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mary" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/left-and-right-only-with-the-noice-of-the-wissle/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/left-and-right-only-with-the-noice-of-the-wissle-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="left and right only with the noice of the Whissle" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/to-fast-for-me/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/To-fast-for-me-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="to fast for me" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/prazision-ist-hier-gefragt/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Prazision-ist-hier-gefragt-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Präzision" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/lunchtime/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/lunchtime-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lunchtime" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/auf-dem-weg-ins-hochland/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/auf-dem-Weg-ins-Hochland-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="auf dem Weg ins Hochland" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/mustring-in-muller-station/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Mustring-in-Muller-Station-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mustring in Muller Station" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/on-the-way-back-home/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/on-the-way-back-home-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="one the way back home" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/mustring-with-the-rainbow/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/mustring-with-the-rainbow-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="under the rainbow" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/flussueberqueerung/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Flußüberqueerung-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Flußüberquerung" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/follow-the-sheep/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/follow-the-sheep-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Follow the sheeps" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/geht-ein-schaf-gehen-alle/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/geht-ein-Schaf-gehen-alle-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="geht ein Schaf gehen alle" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/das-gesetz-der-herde/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/das-Gesetz-der-Herde-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="das Gesetz der Herde" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/grant-and-loyd-follow-the-mob/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Grant-and-Loyd-follow-the-mob-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Grant and Loyd" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/mustring-is-a-daily-walk/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Mustring-is-a-daily-walk-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mustring as a daily walk" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/mustring-mit-alice/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Mustring-mit-Alice-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mustring mit Alice" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/faszinierend/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/faszinierend-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="faszinierend" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/die-herde/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/die-Herde-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="die Herde" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/wie-aufgefaedelt/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/wie-aufgefädelt-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wie auf gefädelt" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/mustring/zeit-zum-beobachten/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Zeit-zum-Beobachten-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Happy Day" /></a>

<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wenn man 38.000 Hektar Land und fast genauso viele Schafe hat, dann bedeutet das Organisation vom Feinsten. Damit am Wochenende genügend Schafe zur Schur in Farmnähe sind, müssen diese in Etappen zusammen getrieben werden. Das nennt man im englischen Mustring. In den letzten …. Tagen habe ich hier und da einen Vorgeschmack bekommen, was die Arbeit des Schäfers ist. Zusammen mit seinen Hunden bringt er die Herde (Mob) von einer Weide in die andere. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Entlang der östlichen Seite des Flusses zieht sich ein Gebiet, das sich durch seine felsigen Hänge und schmalen Schluchten vom Rest des Farmlandes abhebt. Das Weideland öffnet sich immer zum Fluss. Die Merinos ziehen sich über Nacht in die Höhen der Berge zurück, um dann am nächsten Tag wieder ins Tal zurück zu kehren. Sicher auch wegen des Wassers, dass sie hoch oben nicht so leicht finden. Deshalb, so erklärt mir Mary, brechen wir an den Mustringtagen sehr früh schon auf. Die Schafe sind auf dem Berg leichter zu finden. Wenn ich „finden“ mir so auf der Zunge zergehen lasse, dann werden die Wörter Groß und Weit eine ganz andere Dimension. Und was Dimension hier im Awatere Valley und speziell auf Muller Station bedeutet, davon bekomme ich heute einen Eindruck. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Schon am Abend zufuhr wurde die Frühstückszeit auf normal 7am verlegt, denn die Wettervorhersage war absolut nicht positiv. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Dicke Regenwolken kündigten sich an und hüllten Berg und Tal in einen Nebelschleier. Keine Sicht, keine Merinos. So einfach&#8230;. So verbrachten wir den Vormittag mit den Dingen die wir sonst auch taten&#8230; Wäsche waschen, Bäume einpflanzen, Gartenarbeit, Kochen, Backen, Bügeln usw. Die Wettersituation gehört mit dazu und so ist es dann doch auch für die Alteingesessenen nicht alltäglich. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">12am war es endlich soweit. 5 Treiber mit ihren Hunden stiegen auf und in den Unimog&#8230; Mary und ich durften bei Steve im Führerhaus sitzen. Loyd, Grant and Kingy auf die Ladefläche. Da jeder der Treiber 4 oder 5 Hunde dabei hatte, waren auf der Ladefläche dann auch gleich 20 Hunde. Nun hören genau diese ja aufs Wort und folgen ständig ihrem Besitzer. Eine Faszination geht davon aus, unglaublich. Wieder kein Kläffen, kein Bellen, absolute Ruhe, wenn auch die Hunde manchmal wild durcheinander rennen, um sich gegenseitig zu begrüßen und zu beschnüffeln. So sehe ich Schäferhunde, Rotweiler, natürlich Australien Shepard und Boarder Collies.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mit dem Unimog holpern wir über Flussfelder, Hügel und Weideland. Ich halte manchmal die Luft an und denke so bei mir, jetzt kippt er.. aber dieses Auto ist unglaublich. Weit im Hinterland steigen Kingy, Mary und ich aus. Kingy wird die Berge von links nehmen, und wir gehen den Kamm weiter östlich. Mary und ihre 4 Hunde immer voraus, ich hinterher. „Behind me“ ruft sie immer wieder und die Hunde gehorchen und bleiben hinter ihr. Da allerdings bin ja ich, aber gut, ich bleibe so etwas weiter zurück, damit die Süßen Platz haben. Seit heute habe ich eine Stock, den man in den Bergen benutzt, um sich zu sichern. Die ganze Zeit hat mich Steve ohne laufen lassen, aber Mary findet ich brauche diese Unterstützung unbedingt. Mit etwas Übung merke ich das es so wirklich besser geht. Der Stock wird aus einheimischen Hölzern gefertigt. Das Holz ist leicht und sehr stabil. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Im Stechschritt jagen wir auf den Berg. Unser kleinen Rucksäcke sind leicht und beinhalten nur wetterfeste Bekleidung, einen Apfel und eine Orange, sowie etwas Wasser. Aber dafür haben wir gar keine Zeit. Es beginnt zu regnen und ich bin froh um meine Wasserdichte Hose und Jacke. Nass und kalt wären echt keine gute Kombination. Die Wolken sind hoch genug und wir haben trotz allem eine gute Sicht. Auf dem Gipfel angekommen, haben wir Einsicht über 4 Täler. Weiter östlich, hoch oben auf dem Grat sehen wir einen unserer Treiber mit seinen Hunden. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wir können 2 Herden in den Tälern vor uns ausmachen und beginnen, diese weiter talwärts zu treiben. Mary kennt sich hier aus und weiß genau wo wir entlang gehen müssen, damit uns kein Mob entwischt. Die Merinos sind unglaublich schnell. Deshalb brauchen wir die Hunde, denn die sind noch schneller. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Alles geht recht flott und der aufgeweichte Boden, sowie die nassen und rutschigen Felsen werden ignoriert. Ich würde in normalen Umständen so niemals durchs Gebirge ziehen. Für Höhenangst habe ich keine Zeit und bin eifrig damit beschäftigt Mary zu folgen und das ganze Treiben zu beobachten. Jedes Flußbett durchschreiten wir ohne darauf zu achten, das das Wasser in die Schuhe läuft. So kann es passieren, dass wir den ganzen Tag die Nässe nicht mehr aus dem Schuh bekommen. Ich stelle fest, mein Schuh ist so dicht, der hält das Wasser auch wenn es von innen nach außen möchte. Gut gemacht Mammut.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Nach einer Stunde lässt der Regen nach und es klart etwas auf. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mary dirigiert die Merinos mit ihrer Pfeife und ihren Rufen. So wird zuerst der Name des Hundes genannt, damit nicht alle auf einmal&#8230;. und dann das Kommando. Mit den unterschiedlichen Tönen signalisiert sie dem Hund ob er vor, zurück, rechts, links usw. gehen soll. Es funktioniert nicht immer alles gleich, aber mit Geduld dann doch. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Gegen 17 Uhr erreichen wir dann die Sammelherde. 8-900 Schafe sind jetzt zusammen. Morgen werden noch mehr Treiber erwartet und wir haben dann 80 Hunde auf der Farm. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Jeden Tag organisieren sich die Treiber unter Steves Anleitung neu. Routen und Treffpunkte werden abgesprochen, Walkytalky getestet und ich halte mich wie an allen Tagen an Mary. Im Auto sitzend, wird mir offenbart, dass ich heute das Auto fahren soll. Mir wird schlagartig schlecht. Steve war Tage zuvor mit der Planierraupe, die Autostrecke abgefahren, so dass sich die Unebenheiten in Grenzen halten, aber ich habe in so was keine Übung und Erfahrung ist hierbei existentiell. Mary bemerkt meine Reaktion und akzeptiert, als ich das erste mal seit Wochen, zu etwas nicht bereit bin. Aber wie das immer so ist, man redet darüber und nach ca. 10 min schränke ich meine Abwehr ein, indem ich erkläre, wenn der Weg so ist wie die Strecke die wir heute gefahren sind, dann ist es ok. Natürlich bejahen alle diesen Wunsch und ja es wird leicht zu fahren sein. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Als ich mit Mary über die Berge sause, habe ich ein erhabenes Gefühl. Ich bin Teil dieses Spektakels und spüre eine starke Energie. Die Geschwindigkeit, mit der wir die Hügel passieren ist unglaublich. Von wegen gleichmäßiger Schritt und langsames Tempo&#8230;. Da ich immer wieder ein Filmchen mache oder Bilder, muss ich rennen, um Mary und die Hunde wieder ein zu holen. Auf den benachbarten Bergen sehen wir gegen die Sonne die anderen Treiber auf die umliegenden Berge verteilt. Alle steigen zu den Hügeln auf um sich in den umliegenden Tälern nach Schafen um zu sehen. Dabei ist es wichtig kein Tal oder keine Schneise nicht einzusehen, denn genau dort könnte sich eine Herde befinden. Gut das die Menschen hier Farben lieben, denn so kann man sie in der kargen Landschaft besser ausmachen. Ist die Sonne, besonders morgens, hinter dem Berg, kann man die Treiber und Hunde durch Silhouette gegen das Licht erkennen. Die Stille der Berge ist beruhigend. Da man die Hunde schon von weitem hören würde, und die Schafe sofort mit der Flucht beginnen würden, sind diese angehalten, still zu sein. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die Sammelherde wird einige Kilometer flussaufwärts getrieben, bis wir ein ein Tor erreichen, hinter dem das Gelände ist, auf dem dieser nun sehr große Mob weiden wird, bis die Schur beginnt. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">5 solche Tage, die unterschiedlich sind, reichen um genügend Schafe für die Shearingtime in Farmnähe zu haben. Shearingtime is busy time&#8230;. und es steht fest, ich habe mich bewährt und kann länger als die vereinbarten 2 Wochen bleiben. Auch als Fahrer habe ich alles richtig gemacht und wie das immer so ist, einmal angefangen, werde auch das nun öfters tun. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Solche Tage, mit langen Märschen queer feldein, mit Sonne, Trockenheit und Wind werde ich noch oft erleben, denn es geht nicht ohne Mustring. Über den Sommer, wenn es in der Flußebene zu heiß wird und die Tieren nicht mehr genug zu fressen finden, dann wird ein Großteil der Herde in das Hochland getrieben. Für das Treiben zurück benötigt dann Steve und Mary mehr als nur 5 Treiber und sind eine Woche unterwegs. Dafür haben sie 2 Huts (das sind Hütten im Hochland) gebaut, die eine ständige Grundausstattung haben und auf Wunsch auch von Besuchern und vorallem Jägern genutzt wird. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Aber jetzt erst einmal beginnt das bunte Treiben der Shearers&#8230;. Meine Frage: ob Eyecandies (Süßes fürs Auge..) mit unter den Shearern sind, wird der Renner der nächsten Wochen&#8230; naja was denn, so in der Isolation kann doch etwas Abwechslung nicht schaden&#8230; ich bin gespannt.</span></p>
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		<title>Steve</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 08:58:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Mieth]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Frühling im Awartare Valley beschert uns noch so manchen Wintertag mit Schnee und Raureif am Morgen. Wenn die Sonne eine Chance hat, sind die Nachmittage warm und angenehm. Die Arbeit im Garten muss&#46;&#46;&#46;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/steve/muller-station-im-fruehling/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Muller-Station-im-Frühling-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Muller Station im Frühling" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/steve/snowy-morning/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/snowy-morning-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="snowy morning" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/steve/feeding-the-cattles/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Feeding-the-cattles-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Feeding the cattles" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/steve/go-home/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/go-home-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="go home" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/steve/on-the-way/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/on-the-way-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="on the way" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/steve/sheep-acounting/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Sheep-acounting-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sheep acounting" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/steve/steve-the-sheepwhisper/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Steve-the-sheepwhisper-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Steve - the sheepwhisper" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/steve/ein-bild-vom-paradies/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Ein-Bild-vom-Paradies-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ein Bild vom Paradies" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/steve/merino-stud/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Merino-Stud-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Merino Stud" /></a>
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<a href='http://this-is-us.info/2015/02/26/steve/brilliant/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Brilliant-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Brilliant" /></a>

<p>Der Frühling im Awartare Valley beschert uns noch so manchen Wintertag mit Schnee und Raureif am Morgen. Wenn die Sonne eine Chance hat, sind die Nachmittage warm und angenehm.<br />
Die Arbeit im Garten muss noch etwas warten und so verbringe ich die Vormittage meist zusammen mit Mary und der täglichen Hausarbeit.</p>
<p>Nachmittags darf ich Steve bei seiner täglichen Farmarbeit begleiten. Für die Größe der Farm braucht es mehr als nur eine helfende Hand. Loyd und Grant sind die Handyman auf Muller Station. Loyds Frau Stef arbeitet als Cook, was besonders in der Shearingtime im Oktober und Mustringtime Ende April wichtig wird.</p>
<p>So ist Steve etwas entlastet, denn nach einer Knieoperation kann er die gewohnten Umfänge nicht mehr laufen. Loyd und Grant übernehmen deshalb die täglich Mustringarbeit. Dabei werden die Schafe zusammengetrieben und in ein anderes Gehege gebracht.</p>
<p>Über 20 km Zaun müssen kontrolliert werden. Dafür ist Roy zuständig, der sich immer nur für ein paar Wochen auf der Farm aufhält.</p>
<p>Im Winter müssen die Kühe zugefüttert werden. Das extra dafür angebaute Futter wurde getrocknet und in Ballen gepresst. Nach meinem Morgenkaffee 6 Uhr und dem Füttern der Hühner, stehe ich zusammen mit Ben auf dem Hänger des langsam fahrenden Unimog und verteilen das Futter über der Weide. Die Kühe müssen zugefüttert werden, denn sie finden nicht genug Futter in dieser Jahreszeit. Richtige Farmarbeit an frischer Luft, ich bin begeistert.</p>
<p>Mary erkennt schon nach ein paar Tagen das ich in Sachen Putzen, aufräumen, Wäsche waschen, Bügeln eine echte Hilfe bin. Liegt sicher auch daran, dass mich diese Arbeit entspannt. Ich finde schon nach einer Woche zu einer Alltagsroutine. Mary hat mir eine Liste erstellt, mit allen anfallenden Arbeiten. So muss ich nicht ständig fragen und kann mir den Tag selbst einteilen. Die Tasse Kaffee 6 Uhr ist mein Start. Ich esse auch dann immer ein Müsli, denn oft werde ich spontan irgendwohin mitgenommen, und es bleibt keine Zeit mehr für eine Stärkung. 9.30 Uhr ist Smoko&#8230; so wird das zweite Frühstück genannt. Dann sind alle versammelt und neben dem typischen englischen Frühstück, gibt es auch Kuchen und Süßes. Mary sorgt für Abwechslung und ist neben ihren Arbeiten im Garten ständig am etwas kochen, backen oder braten. Manchmal schleiche ich mich zurück in die Küche und nasche&#8230;. Das macht sich nach 2 Wochen an meinem Gewicht bemerkbar. Es schmeckt aber auch gut&#8230;. verdammich.</p>
<p>Die Nachmittag verbringe ich meistens mit Steve bei der Sheepwork. Er kontrolliert die Herden und das Gelände. So komme ich rum und genieße die Nachmittag in dieser sagenhaften Landschaft. Immer dabei die Hunde, die dann auch mal für ungeplante Aktionen schnell zum Einsatz kommen. Das tägliche Arbeiten mit den Tieren lässt alles spielerisch und leicht aussehen. Wenn man hier von Präzession sprechen kann, muss ich sagen, Steve beherrscht sie. Er ist nicht nur der Sheepwhisperer, sondern auch der Dogwhisperer, wie er mir in einer Unterhaltung lachend verrät. Im Internet hatte ich eine Artikel gelesen, in dem Steve zu der Arbeit mit seinen Hunden angesprochen wurde. Wir brauchen sie und sie brauchen uns. Das sie ihm aufs Wort gehorchen lässt auf sehr viel Training, Können und Geduld schließen. Ich bin fasziniert&#8230; Später höre ich von anderen, dass Steve wohl einer der Besten in seinem Fach ist.</p>
<p>Die Hunde selbst hört man auf der Farm kaum. Wenn doch, dann genügt ein kurzes „quiet“ und schon herrscht die gewünschte Stille. Gebellt wird nur auf Befehl. Wenn ich manchmal an den Hundehütten vorbei laufe, dann verfolgen mich vielleicht 18 Paar Augen, aber keiner sagt einen Mucks. Die sind entspannt und immer gespannt auf das nächste Abenteuer. Ihre Belohnung ist die Aufgabe an sich und die heißt Hüten oder Treiben. In der Mustringtime werde ich sicher mehr über all das erfahren.</p>
<p>Mit dem Auto auf Kontrollgang, werde auf dem Beifahrersitz durchgeschüttelt und staune nicht schlecht, wo man mit dem Geländewagen alles fahren kann. Als Copilot ist man automatisch für das öffnen und schließen der Tore zuständig. Mir ist klar, ich werde von Steve getestet. Nach ein paar Tagen dann, ich bin die ganze Zeit ruhig geblieben und wahrscheinlich war es ihm selbst manchmal zu waghalsig, fragt er mich warum ich nicht wie die meisten Frauen aufschreie und Angst habe&#8230; Das einzige was mir einfällt ist: Steve, wir sitzen beide im gleichen Auto. Was ich von dir weiß, dass Du Dein Leben genießt und liebst. Also warum soll ich Angst haben. Du passt auf Dich auf, also doch auch auf mich&#8230;.<br />
Er lacht darauf hin und es ist keine weitere Frage von Nöten.</p>
<p>Die meiste Zeit allerdings, schweigen wir. Wenn ich eine Frage habe, beantwortet er mir alles kurz und knapp, aber präzise. Von Mary weiß ich ,dass er Schwätzer nicht ausstehen kann, also halte ich die Klappe. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich Steve meistens nur im Kontext verstehe. In den ersten Tagen dachte ich, ich bin in der Schweiz. Ihm war irgendwann auch aufgefallen, dass ich mich mit Mary mehr unterhalte, mit ihm aber so meine Schwierigkeiten habe. Vielleicht liegt es ja einfach nur am Akzent&#8230;. <img src="http://this-is-us.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";-)" class="wp-smiley" /></p>
<p>Jeden Tag genieße ich schon am Morgen bei meinem täglichen Start die umliegende Landschaft und das Spiel der Sonne mit den Farben des Frühlings. Alle lachen wenn ich mit meiner Kamera, die ich immer bei mir habe, Bilder mache oder ins Staunen komme. Bin gespannt, wann ich das erste mal übersehe wie schön es hier ist. Aber bis dahin&#8230;.. jeden Tag ein anderer Tag im Paradies!</p>
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		<title>Muller Station im Awatere Valley</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 07:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Mieth]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[My journey]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Katy von Icebreaker war ich 7 Uhr morgens zum Frühstück verabredet. Die Nachtfahrt mit dem Bus von Auckland nach Wellington hatte ich im Halbschlaf verbracht. Die Heizung ging nicht und die kalte Luft&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=908'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Wellington-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Wellington" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=907'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Wellington-Habour-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Wellington Habour Map" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=902'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Sounds-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Marlborough Sounds" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=897'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Queensland-Sounds-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Queen Charlotte Sounds" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=896'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Qeen-Charlotte-Sounds-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Map" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/17/muller-station-im-awatere-valley/mit-der-interislander-in-den-sounds/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Mit-der-Interislander-in-den-Sounds-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ferrie Interislander" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/17/muller-station-im-awatere-valley/morgensonne-auf-der-faehre/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Morgensonne-auf-der-Fähre-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kalt" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=894'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Picton-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Picton" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=909'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Willkommen-im-Avatare-Valley-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Awatere River" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=892'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Muller-Station3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mainhouse" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/17/muller-station-im-awatere-valley/muller-station-merinosheepfarm/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Muller-Station-Merinosheepfarm-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Muller Station" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/17/muller-station-im-awatere-valley/lehmofen/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Lehmofen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="History" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=891'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Muller-Station-im-Awatare-Valley1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="view" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/17/muller-station-im-awatere-valley/mainhouse/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Mainhouse-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Abendstimmung" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=893'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Paradise-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="The horses" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=895'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Place-for-a-lot-of-bussy-days-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="the farm" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=903'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Springtime-for-animals-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kälberzeit" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=905'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/The-Bulls-Freund-oder-Feind-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Respekt.. the bulls" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=904'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Springtime-in-the-Awatare-Valley-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="unglaublich" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=901'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Sonnenaufgang-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Morgenstimmung am Küchenfenster" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=906'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/the-weather-can-chance-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Wetterstimmung" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=911'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Hut-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="The Hut" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=899'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Sheeps-on-the-farm-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="die Merinos" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/17/muller-station-im-awatere-valley/food-recycling/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/food-recycling-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Recycling" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/17/muller-station-im-awatere-valley/hello-merinos/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Hello-Merinos-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="da guckst du" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/17/muller-station-im-awatere-valley/dogsplace/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Dogsplace-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Dogchannel" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/02/17/muller-station-im-awatere-valley/farm-in-the-highcountry-of-new-zealand/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/02/Farm-in-the-Highcountry-of-New-Zealand-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Muller STation" /></a>

<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mit Katy von Icebreaker war ich 7 Uhr morgens zum Frühstück verabredet. Die Nachtfahrt mit dem Bus von Auckland nach Wellington hatte ich im Halbschlaf verbracht. Die Heizung ging nicht und die kalte Luft hatte mir einen Schnupfen beschert. So ein Mist, ich wollte nicht krank auf der Farm aufschlagen, denn das wäre kein guter Einstand. Zu spät, dachte ich mir, und kramte schon mal im Rucksack nach Mütze Schal und Handschuhe. Wohl wissend, dass mir auf der Reise der eine oder andere Wintertag begegnen wird, hatte ich auch meinen Daunenmantel griffbereit. Den konnte ich auf 15cmx12cm in einem Kompressionssack verschwinden lassen und war somit ein stetiger Begleiter in meinem Handgepäck. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Katy war so um die 30 und eine herzliche und sehr angenehme Person. Sie lauschte aufmerksam meiner kleinen Geschichte und war begeistert. Da ich mich ja doch bissl für verrückt hielt, stimmte sie gleich ein, sie sei das auch und liebe es. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mit Icebreaker zieht sie gerade nach Auckland um, und muss in Zukunft pendeln. Sie bewohnt mit ihrem Mann ein Anwesen am Oststrand von Wellington und wird das auf keinen Fall aufgeben, was ich verstehe. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Katy möchte nach Taupo zum Ironman kommen und zuschauen. Das freut mich. Spontanität, wie erfrischend. Leider war die Zeit sehr kurz. Bis zum Ablegen der Fähre waren es gerade mal eine Stunde, aber uns beiden war klar, wir sehen uns wieder&#8230;</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mit dem Schiff verlasse ich die Bucht des Wellington Habour und nach passieren der Fitzroy Bay sehe ich die Spitze der Südinsel von Neuseeland. Nach 2 Stunden in der Cook Strait, die die beiden Inseln Neuseelands trennt, tauchen wir in die Marlborough Sounds ein. Die sonst sehr raue See ist an diesem Tag spiegelglatt und erspart mir das persönliche Geplauder mit den Fischen. Berge links und rechts, Buchten mit kleinen und großen Farmhäusern, einsame Strände&#8230; diese Bilder sind ein Genuss. Klar, ich bleibe trotz des eisigen Windes an Deck, denn nur so kann ich mich an der Landschaft satt sehen. Auch wenn die morgendliche Oktobersonne nur spärlich für Wärme sorgt, mein Winteroutfit macht es erträglich. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">In Picton angekommen, habe ich 1 Stunde Zeit bis mich der Bus weiter nach Blenheim bringt. Dort wird mich Mary von Muller Station erwarten und dann geht es auf zur Merino-Schaf-Farm in den Bergen.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Pünktlich treffen wir mit dem Bus in Blenheim ein. Und da steht sie auch schon&#8230; Mary! Ich weiß nicht was ich erwartet hatte, aber sicher nicht das. Wie alle Farmer fährt auch sie einen großen Geländewagen. Mary ist ca. 1.70, schlank und trägt ein Kostüm&#8230; dazu Hausschuh, damit sie besser Auto fahren kann. Wie entspannt ist das denn. Wir lachen beide und man merkt auf Anhieb, dass die Chemie stimmt. Während wir mein Gepäck im Auto verstauen, fragt sie mich, ob es OK ist, wenn ich mir ein paar Stunden in der Stadt die Zeit vertreibe, denn sie ist auf dem Weg zu einer Beerdigung. Klar geht das, so kann ich mir Blenheim anschauen und ein paar Einkäufe machen. Später würden wir dann auch Steve treffen, der im Moment Besorgungen macht. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Blenheim ist überschaubar und nach einem Bummel durch die Mainstreet und einem kleinen Snack zum Lunch, entschließe ich mich in den Park zu gehen, um dort zu warten. Mein Laptop zeigt Lowbatterie und so bleibt mir nichts anderes, als in der Sonne zu sitzen und zu entspannen. Von der morgendlichen Kälte ist nichts mehr zu spüren und ich freue mich über die angenehmen Temperaturen. Meine Recherche im Internet hatte ergeben, dass Oktober und November zu den Frühlingsmonaten gehören. Wie das allerdings in den Bergen sein kann, davon hatte ich nicht wirklich eine Ahnung.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Gegen 15 Uhr kommt die erwartete SMS und Mary teilt mir den Treffpunkt mit. Das Cafe ist am anderen Ende der Innenstadt und ich kann es in 10 min Fußmarsch erreichen. Die Trauerfeier hat in Marys Gesicht Spuren hinterlassen. Wir trinken einen Tee und unterhalten uns, als Steve ankommt und wir nun in Richtung Awatare Valley und Muller Station aufbrechen können. Wir laden das Gepäck um und so landen meine beiden Rucksäcke auf die offene Ladefläche.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ich darf vorn sitzen, damit ich die Landschaft besser genießen kann. Ich fühle mich willkommen&#8230;. Für 100km werden wir 2 Stunden brauchen. Das allein lässt schon auf den Zustand der Straßen schließen. So endet der Asphalt nach 20km und die für das Highland typischen Straßen beginnen. Schotterpiste festgefahren, würde ich es mal beschreiben. Wir kommen immer höher und mehr und mehr ins Hochland. Nach einer Stunde haben die Berge weiße Mützen und die Temperaturanzeige im Auto ist merklich gesunken. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die Straße führt entlang des Awatare River, welcher in seinem breiten Flussbett von Weidenbäumen eingegrenzt wird. Der Fluss hat das ganze Jahr Wasser, verändert nur seine Breite und Tiefe mit den Jahreszeiten. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Der Frühling ist im Tal angekommen und das junge Grün auf den Wiesen und in den Bäumen bildet einen wohlwollenden Kontrast zu den schwarz-braunen Bergen und dem blau, in der sonne glitzernden, Flussbett. In der ganzen Zeit kommen uns gerade 2 Autos entgegen. In immer längeren Abständen wird ein Farmgebäude sichtbar oder ein Schild mit dem Namen einer Farm. Als sich eine Schafherde auf der Straße breitmacht, müssen wir warten. Steve erzählt von den Schafen in der Region. Die Herde vor uns hat Läuse, was man an der Verfärbung des Fells sehen kann. Er meint dazu nur: „Das wird wohl keine gute Ernte geben“ und „Gott sei Dank haben wir diesen Farmer nicht als Nachbar.“ Der Farmer hält kurz an, spricht mit Steve und Mary und schon fahren wir weiter. Hier kennt jeder jeden, großes Land mit nur wenig Menschen. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die Natur hat das Tal nicht mit sehr vielen Bäumen gesegnet. Dort wo man Fichten sehen kann, ist auch ein Farmhaus in der Nähe. Diese Fichten wurden zur Holzgewinnung künstlich angebaut, das verrät die Anordnung der Bäume. In Reih und Glied. Stehen mehr als 4 Pappeln in einer Reihe kann man davon ausgehen, dass das die Straße zum Farmhaus ist. Die Vegetation ist karg und ab ca. 1000 hm nur spehrlich vorhanden. Schwer vorstellbar, dass dort oben Schafe und Ziegen noch etwas zu fressen finden. Als wir Middelhurst passieren, was die unmittelbaren Nachbarn Richtung Norden sind, befindet wir uns schon auf dem Gebiet von Muller Station. Steve erzählt von der Geschichte der Farm. So hat ein Doktor Müller Anfang des 19<sup>th</sup> Jahrhunderts das Land gekauft und aus Müller wurde Muller, weil keiner das „Ü“ aussprechen konnte. Steve`s Vater hat die Farm dann später erworben und Steve ist die zweite Generation in der Familie Satterthwaite. Er selbst lebt seit 40 Jahren auf Muller Station. Zur Hauptfarm hat er noch zwei weitere Farmen dazu gekauft. So zählt Muller Station jetzt mit 38.000 Hektar und 26.000 Schafen mit zu den größten Schaffarmen in Neuseeland. Molesworth, der unmittelbare Nachbar ist, mit 760.000 Hektar, die größte Farm des Landes. Allerdings werden dort nur Rinder gehalten. Diese Farm gehört dem Staat und wird von einem Farmmanager betrieben. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ich weiß die Zahlen lassen sich sehr schlecht in ein Gefühl verwandeln. Ich werde später merken, wenn ich dachte das Terrain ist groß, dann ist es am Ende immer noch größer.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ich freue ich mich auf meine zu hause für die nächsten 2 Wochen. Mary und Steve sind sehr sympathisch, jetzt bin ich nur gespannt wie die Farm ausschaut&#8230;..Die Straße gabelt sich und während Molesworth auf der rechten Seite angekündigt wird, lese ich auf dem zweiten Schild Muller Station. Wir sind da, und nach einmal links und einmal rechts des Weges überqueren wir eine Holzbrücke und nach wenigen Metern liegt das Anwesen vor uns. Rechts die Umfriedungen für die Arbeit mit den Schafen, eine kleine Koppel auf der zwei Pferde grasen, ein riesiger Schuppen, mehrere Häuser und schließlich etwas separat das Haupthaus. Große Farm, großer Garten, großes Haupthaus.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die weiße Fassade bildet eine sehr guten Kontrast zum grünen Dach. Alles auf Muller ist in diesen Farben gehalten, was sich sehr gut macht. Vorbei an der Vierfachgarage und einem alten überdachten Lehmofen, kommen wir auf den Hof. Ich bin da und komme aus dem Staunen nicht mehr raus. Die Landschaft um die Farm herum ist sehenswert und Mein: Oh mein Gott, lässt Mary und Steve schmunzeln und man sieht ihnen an, dass sie stolz auf Ihr zu Hause sind&#8230;. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wir werden von Ben und Alice, den beiden Kindern erwartet. Ben ist 15, Alice 17 Jahre. Beide gehen in Christchurch zur Schule. Zur Zeit haben sie Ferien und können die 2 Wochen nutzen um mal wieder zu Hause zu sein. Da Muller Station 4 Stunden Autofahrt zu Christchurch liegt besuchen, sie das Internat. Nicht für jeden ist die Abgeschiedenheit des Heims geeignet und so ist Alice froh, dass sie im letzen Schuljahr ist und ab Januar auf der Farm anfangen kann zu arbeiten. </span></p>
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		<title>Matauri Bay</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 2015 21:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Mieth]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[My journey]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Nach 2 Wochen Kawakawa war es Zeit an die Planung der nächsten Wochen und Monate zu gehen. In Vorbereitung zu meiner 11 elfmonatigen Reise hatte ich aus meinem privaten und auch beruflichen Umfeld&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<a href='http://this-is-us.info/2015/01/01/matauri-bay/und-die-suessen-werden-in-den-naechsten-monaten-noch-eine-groessere-rolle-spielen/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/01/und-die-Süßen-werden-in-den-nächsten-Monaten-noch-eine-größere-Rolle-spielen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Frühlingserwachen" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/01/01/matauri-bay/fruehling-zeit-fuer-neues-leben/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/01/Frühling-Zeit-für-neues-Leben-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mamas und ihr Nachwuchs" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/01/01/matauri-bay/on-the-road/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/01/On-the-road-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="I like it" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/01/01/matauri-bay/matauri-bay/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/01/Matauri-Bay-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Matauri Bay" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/01/01/matauri-bay/diese-aussicht-ist-umwerfend/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/01/Diese-Aussicht-ist-umwerfend-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="einfach umwerfend diese Aussicht" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/01/01/matauri-bay/green-and-blue-in-matauri-bay/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/01/Green-and-Blue-in-Matauri-Bay-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Outlook in die Bay" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/01/01/matauri-bay/die-zutaten/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/01/die-Zutaten-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="die Zutaten" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/01/01/matauri-bay/i-feel-good-with-us/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/01/I-feel-good-with-Us-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fertig" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/01/01/matauri-bay/enjoy-with-us/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/01/Enjoy-with-Us-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="US von This is us" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/01/01/matauri-bay/ooohhhmmmm-2/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/01/OOOHHHMMMM-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OOHHHMMMMM......" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/01/01/matauri-bay/morning/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/01/Morning-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Guten Appetit" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/01/01/matauri-bay/mal-sehen-wer-hier-den-bogen-raus-hat/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/01/Mal-sehen-wer-hier-den-Bogen-raus-hat-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Just for Fun" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2015/01/01/matauri-bay/danke-jungs-ein-lustiger-tag-in-whangarei/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2015/01/Danke-Jungs-ein-lustiger-Tag-in-Whangarei-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Danke Jungs, ein richtig schöner Tag!" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Nach 2 Wochen Kawakawa war es Zeit an die Planung der nächsten Wochen und Monate zu gehen. In Vorbereitung zu meiner 11 elfmonatigen Reise hatte ich aus meinem privaten und auch beruflichen Umfeld spontan Hilfe angeboten bekommen. Ob es wertvolle Tips für das Wie Wo Wann der Reise waren oder Adressen und Kontakte, ich war jedes mal überrascht. So hatte ich von Brigitte, einer Kollegin bei Reischmann, einen Kontakt der Firma Icebreaker bekommen. Katy McLean, wohnt in Melbourne und ist als Assistentin der Geschäftsleitung für die weltbekannte Firma tätig. Ich verfasste also eine Email und erklärte mein Anliegen. Einpaar Wochen als Wwoofer auf einer Schaffarm. Ich wusste das mit Ende des Winters die Scheerzeit beginnt und das wollte ich erleben. Ich staunte nicht schlecht, dass sich Katy noch am gleichen Tag antwortete und mir 4 mögliche Adressen von Farmen zu kommen ließ, die für Icebreaker produzieren. Natürlich war ich sofort bereit, mich an diese Farmen zu wenden. Was noch erstaunlicher war, dass ich von einer Farm schon am nächsten Tag eine positive Antwort bekam. Ich kann kommen und ich sollte doch anrufen&#8230;. Das tat ich dann auch. An der anderen Leitung war Steve Satterthwhaite von Muller Station im Awatare Valley und wir kamen überein, dass ich 2 Wochen bleiben kann, dann würden wir weiter sehen&#8230;. Ich konnte in diesem Moment mein Glück gar nicht fassen. Mir war aufgefallen, dass ich immer, wenn das nächste Reiseziel nicht sicher war, mich die Unruhe packte und mir all meine Energie nahm. Eine Schwäche von mir, ich weiß&#8230; Loslassen und locker durch die Hose atmen&#8230; alles Sprüche die ich kenne, befolge und immer leicht beschmunzle. Aber wenn ich dann mit meinem immer zu viel Gepäck, einer begrenzten Geldsumme und einem gewissen Erfolgsdruck am anderen Ende der Welt sitze, kann auch mich dann die nackte Panik überwältigen. Es findet sich immer eine Lösung&#8230; das alles wissen wir, aber dieses Gefühl auch 100% zu leben, ist ein anderer Stiefel. Wen interessiert ob wir scheitern oder Erfolg haben&#8230; die Freunde stehen immer zur Seite, egal was passiert. Die Feinde finden auch am Erfolg einer Unternehmung noch etwas was sie ins negative Licht rücken können, also lohnt sich darüber nicht der geringste Gedanke. Deshalb: Gerade sitzen, durchatmen und Weitermachen!</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mit der positiven Nachricht finde ich zu meinem Elan zurück und nutze das nun doch bessere Wetter wieder um mich aufs Rad zu schwingen und die Gegend zu erkunden. Da ich nun mit dem Auto auf der Straße immer sicherer werde, traue ich mich auch allein weitere Strecken zu fahren. Warum hatte ich eigentlich vor dem Linksfahren solch einen Horror&#8230; ich weiß es nicht. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mit dem Auto, das Fahrrad auf dem Rücksitz, fuhr ich ins 40 km entlegene Kerikeri und stellte es im Industriegebiet ab. Die Sonne schien und der Wind war zu bewältigen. Ich war ausgeruht und hatte Spaß durch das satte Grün des Frühlings zu radeln. Im Gegensatz zu Australien hatte Neuseeland nicht diese Hitzeperioden und Drysaison. Frühling bedeutet nicht nur für die Pflanzen neues Erwachen, sondern ist auch Zeit der Lämmer, Fohlen, Kälber, Küken usw. Und alle diese jungen Freunde waren so cute&#8230;</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ich wollte schon links abbiegen und der Landstraße folgen, als ich das Schild Matauri Bay und Einbahnstraße (No trough road) las. Ich war ziemlich auf der Anhöhe und der Weg zur Bucht bedeutete an Höhe verlieren und auf dem Heimweg alles wieder nach oben. Aber gut wo ich doch schon mal hier war&#8230;. Was soll ich sagen: nach etwa 2 Kurven abwärts öffnete sich der Wald und ich konnte ein: Oh mein Gott nicht verkneifen. Blau, Türkis, weißer Sand, Felsen im Wasser. &#8211; ein Moment den ich wohl nie vergessen werde. Ich rollte also den Hügel abwärts und wußte, ich würde den Tag hier verbringen, so lange es geht. Die Bucht hatte ein paar Häuser die auch bewohnt waren, ein paar Wohnwagen die einer Kommune ähnelten und einen großen Caravanplatz, der im Moment keine Kundschaft hatte. Es war noch Offsaison&#8230; 100 m entfernt spielten Kinder im Sand, der Vater saß abseits und beobachtete das Treiben. Auf dem Parkplatz standen gerade mal 2 Autos&#8230; Zeit für mich mein Mittagsbrot zu verzehren. Die salzige Luft und er weiße Sand, den ich an meinen Füssen spürte, weckte Kindheitserinnerungen an die Ostsee. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Während ich mein selbstgebackenes Brot mit geräuchertem Käse verzehrte, wandern 4 junge Männer am Strand entlang. Ich beobachte die Gruppe und sehe in die unentspannten Gesichter. Na Spaß sieht anders aus&#8230; dabei ist der Ort doch einfach nur zum Endlosgrinsen&#8230; Nach etwa einer Stunde schau ich mich um, und erkunde ob ich am Meer entlang radeln kann&#8230; So auf einer Küstenstraße das wäre super&#8230; Dieser Ort hat doch tatsächlich eine Tankstelle und einen Kiosk. Ich bin überrascht. Ich erkundige mich bei der freundlichen Bedienung&#8230; Nein, es gibt auch für Fahrräder keine „Weiter“. Aber ich soll doch den Berg besteigen, und die Aussicht auf die Bucht genießen. Das Fahrrad kann ich bei ihr lassen. Danke schön! Ich bin in diesem Moment froh, dass ich keine Klickpedalen und Radschuhe an den Füssen habe. Mit den Turnschuhen ist eine spontane Wanderung jederzeit möglich. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">In 5 min bin ich auf dem Berg und dankbar für den Tipp. Die Aussicht ist unglaublich. Die 4 jungen Männer haben sich auch hier hoch verirrt und sitzen auf einer Bank. Nur einer schaut in die Ferne und bewundert mit mir die Natur. 3 von Ihnen sitzen auf einer Bank und sind mit ihrem Smartphone beschäftigt. Wahrscheinlich lesen sie gerade das ihre Freunde ein Bier in einer Kneipe trinken oder was auch immer unwichtig ist. So komme ich mit Andreas ins Gespräch, als ich feststelle, dass die 4 auch aus Deutschland stammen. Nach ein paar Wochen auf einer Kiwifarm haben sie beschlossen, eine Woche den Norden der Nordinsel NZ zu bereisen. Sie waren auf dem Weg zum Cape Reinga, dem nördlichesten Punkt New Zealands. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Es war sehr lustig, als auch die anderen 3 sich der Unterhaltung anschließen und ihre Telefone in der Jacke verschwanden. Wir beschlossen an der Tankstelle eine Kaffee zu trinken, um zu plaudern. Es war immer wichtig, durch Menschen die man auf seiner Reise trifft, an wertvolle Informationen und Insidertipps zu bekommen. Nicht alle vom Reiseführer angepriesenen Spots lohnten sich. Ich hatte ja nun noch nicht soviel von NZ gesehen, konnte aber Bay of Island und Piha Beach mit Lyons Rock vermitteln. Housesitting, dass hatten sie ja noch nie gehört. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Weil die Runde so nett war, und die 4 sympathisch, und ich von dem Glück das ich die ganze Zeit hatte etwas abgeben wollte, lud ich die 4 in das Haus nach Kawakawa ein. Mein Sohn Hannes war vor 11 Jahren ein Jahr in New Zealand als Backpacker, um zu reisen und zu arbeiten. Auch er hatte Erlebnisse der Hilfsbereitschaft. Ich wollte kochen und etwas Zeit in Gesellschaft genießen. Wenn sie also auf dem Rückweg nach Auckland sind, melden sie sich, ob sie kommen oder nicht. Natürlich rechtzeitig, damit ich auch ja das versprochene Brot backe&#8230;.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mein Elan kannte keine Grenzen, also nutzte ich die Zeit um kreative zu sein. Den Stoff und die Zutaten, wie Reißverschluß und Faden, hatte ich für 8$ im Secondhandshop erworben und konnte mir vorstellen einen bequemen Einteiler darauß zu machen. Als Vorlage diente eine Sweatjacke, die ich gern trug und meine Fantasie&#8230;. Aufpeppen mußte ich den Stoff, da die Farbe so garnicht zu meiner Lebenslust passte&#8230; Also besorgte ich im ortsansässigen Fachmarkt Textilmalfarbe und schnitze mit einer Kartoffel ein „US“ (von This-is-us). Kartoffeldruck! Als Kind haben wir so Stoffe mit unseren eigenen Kreationen bedruckt.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Einpaar von Euch wissen, dass ich von einer Kollektion, bzw Hose träume, die für Sportler die richtigen Maße hat. Wer muskulöse Oberschenkel hat und mit einer schmalen Hüfte gesegnet ist, bekommt keine Hose im Einzelhandel zu kaufen&#8230; total verrückt, aber leider die Wahrheit. Das mittlerweile so enorme Angebot an Waren aller Art, läßt einen manchmal garnicht leicht atmen und doch gibt es Lücken. Aber seht selbst, was mir nach 2 Tagen gelungen ist. Und vorallem es hat Spaß gemacht produktiv zu sein&#8230;</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Einpaar Tage später eine Nachricht von den 4 Jungs aus Deutschland: Wir kommen&#8230; !</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">2 Tage mit den Jungs waren Klasse. Sie waren höflich, angenehm, lustig und hilfsbereit. Sag keiner was gegen die junge Generation. Ich war mehr als überrascht. Mir tat es gut, Leben um mich herum zu haben&#8230;.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">2 Tage später luden sie mich nach Whangarei ein, so als Danke schön. Wir gingen zusammen auf den Wochenmarkt, aßen selbstgemachte Lasagne und hatten Spaß in einem Erlebnispark beim Bogenschießen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Nach diesen harmonischen Tagen war klar, dass wir in Kontakt bleiben und sehen ob sich eine gemeinsame Unternehmung ergibt. Schließlich waren wir ja alle die nächsten Monate im gleichen Land.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Als Kim und Norm nach ihrem 4-wochen-Urlaub nach Hause kamen, war das Haus geputzt, der Garten in Ordnung, die Tiere entspannt und ein Dinner gekocht. Sie hatten eine sehr schöne Zeit mit dem Wohnmobil verbracht und waren von NZ beeindruckt. Klar kann ich mein Rad und ein paar Sachen hier lassen. Ich komme wieder&#8230; sehr gern sogar.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Am nächsten Tag brachte mich Kim zum Bus, der mich nach Wellington zur Fähre auf die Südinsel und dann weiter nach Blenheim bringen sollte. Die 7 Stunden Aufenthalt in Auckland wollte ich nutzen, um einzukaufen&#8230; ich brauchte neue Laufschuhe. Mein Rucksack und mein Handgepäckrucksack waren so schwer und groß, dass sie in kein Schließfach passten. So musste ich 7 Stunden in der Nähe der Bushaltestelle verbringen. Gott sei Dank war das der Hafen von Auckland und mit Lesen, Schreiben, Leute und Schiffe beobachten verging die Zeit dann doch. Als sich Orcas im Hafenbecken zeigten war die Aufregung groß&#8230; Das sie so nahe an das laute Treiben der Großstadt kommen wunderte und freute mich. Leider sind sie auf den Fotos nur als kleine schwarze Punkte erkennbar. Für solche Aufnahmen braucht man doch ein Objektiv. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Gegen Abend saß ich dann im Bus und ich dachte mit einem Lächeln nur: Auf nach Muller Station!</span></p>
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		<title>Dan and the Old Hippies</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2014 07:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Mieth]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[My journey]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Wie ich so von der Fähre stolpere und den Zettel mit Eileens Adresse und Mobilnummer verstaue, sehe ich Dan schon im Auto sitzen und warten&#8230; Er begrüßt mich herzlich und wir lachen beide&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<a href='http://this-is-us.info/2014/12/22/dan-and-the-old-hippies/wohnzimmeraussicht-bei-dan-in-opua/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/12/Wohnzimmeraussicht-bei-Dan-in-Opua-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Wohnzimmeraussicht bei Dan in Opua" /></a>
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<a href='http://this-is-us.info/2014/12/22/dan-and-the-old-hippies/sag-bloss-nuescht/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/12/sag-bloß-nüscht-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="sag bloß nüschte..." /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/12/22/dan-and-the-old-hippies/immer-die-segel-im-wind/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/12/immer-die-Segel-im-Wind-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Immer die Segel im Wind" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/12/22/dan-and-the-old-hippies/ahoj/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/12/Ahoj-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ahoj" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wie ich so von der Fähre stolpere und den Zettel mit Eileens Adresse und Mobilnummer verstaue, sehe ich Dan schon im Auto sitzen und warten&#8230;</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Er begrüßt mich herzlich und wir lachen beide über das Missverständnis. Das Norm und Kim nicht in Okiato (der anderen Hafenseite von Opua) wohnen, sondern in Kawakawa, tut auch ihm leid. Kawakawa ist eher der Ort, wo die Einheimischen nicht gern wohnen. Die Stimmung dort ist nicht nur im Winter getrübt und die Einheimischen gelten als „to lazy“.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ich schwinge mich ins Auto&#8230;. und ab geht’s. Dan ist so um die 60 und Amerikaner. Entweder hat er sich angepasst oder ich kann die verschiedenen Akzente immer noch nicht unterscheiden. Meistens verstehe ich eh erst nach ein paar Tagen mehr als nur den Kontext. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wir fahren auf den Hügel von Opua und dann zweimal rechts wieder ein Stück hinunter. Das Haus liegt am Berg und ich staune nicht schlecht. Es ist nicht nur riesig, sondern hat auch Ocean-view. Noch vor ein paar Tagen bin ich, beim Erkunden des Ortes, genau diese Straße entlang gekommen. Das Rad musste ich schieben, so steil ist der Hang. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Überall Glas, und somit die Sicht über die Bay of Island ein Traum, egal wo Du im Wohnzimmer sitzt. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Seine Frau ist Japanerin und seit nun mehr als 2 Monaten genau dort um Ihre Mutter zu pflegen. Ihm ist langweilig und er vermisst die Kochkünste seiner Frau. Sein neues Hobby fühlt ihn nur bedingt aus, liegt vielleicht auch an der geringen Kaufkraft der Region.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Er hat viele Jahre als Computerspezialist in Japan gearbeitet und als er „genug hatte“ und nach einem Urlaub ihn die Gegend in den Bahn gezogen hatte, wild und schnell entschlossen dieses Grundstück gekauft, um das alte Haus neu zu bauen. Platz im Haus ist genug und so ist Platz für eine kleine Werkstatt und 70 importierte Gitarren, die er seit einigen Monaten in der Garage lagert. Seinen Aushang hatte ich im Supermarkt schon gesehen. Neben dem Verkauf repariert er auch Gitarren, das wiederum wird von den Locals gern genutzt, erspart das doch die Fahrt oder den Transport nach Whangarei oder Auckland.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Es ist Lunch time und Dan zaubert Sandwichs. Die belegten Brote sind nicht nur in Amerika ein „Big Deal“&#8230; ich sitze an der Bar und beobachte was alles zwischen den Brotscheiben verschwindet&#8230;</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Als wir dann am Tisch sitzen, kommt die Chipstüte auf den Tisch und das wiederum verwundert mich. Dieses sorgfältig zusammengestellte Nahrungsmittel bekommt den Geschmack der trockenen kleinen Appetitmacher aufgebrumt. Ich verzichte&#8230; Dan haut rein.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wir unterhalten uns über Opua, das Wetter, seine Erlebnisse in Japan, die verschiedenen Kulturen und die Musikszene in der Bay.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ich soll doch am Freitag wieder kommen, wir können dann zur Musiknacht gehen. Gleich 2 Straßen weiter treffen sich jede Woche die Old Hippies der Region und machen gemeinsam Musik. Wenn ich an Hippies denke, denke ich an alt, Marihuana, lange Haare, Lagerfeuer und auf jeden Fall „Blowing in the wind“&#8230; </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Aber ich freue mich natürlich und sage zu&#8230;. schließlich wird es Zeit für Locals und Zeit für Abenteuer.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Eine Woche später sitzen wir am Tisch warten auf Pete, den anderen Gast zum Dinner in Dans Haus. Wie immer, so erzählt mir Dan, kommt Pete zu spät&#8230; als er ihn gestern angerufen hat um ihn zum Dinner einzuladen, hat Pete gefragt: „Was gibt’s?“ Wir lachen beide darüber und schon klingelt es an der Tür&#8230; Pete ist auch schon über das Rentenalter hinaus, hat ein gewinnendes Lachen und eine unkonventionelle Art. Ich beantworte die üblichen Fragen zu meiner Person und genieße den Spaß den wir dabei haben. Nach dem Dinner schauen wir einen Film. Dan sieht seit 2 Monaten seines Strohwitwendaseins eine Serie und er ist ganz gefesselt von der Geschichte und gespannt wie es weiter geht. Natürlich wird der Streifen auf eine große Leinwand gestraemt (oder wie das heißt), fehlt nur noch Popcorn. Ich kenne den Streifen nicht und wie ich nach ca. 10 min so in die Runde schaue, merke ich das Pete schief auf der Couch hängt und schläft. Ich stupse Dan an&#8230; der winkt nur ab und meint : „Allways“. Wieso schauen die zwei dann Filme, wenn Pete eh einschläft. Egal, 9pm machen wir uns auf den Weg zur angekündigten Musiknacht. In Opuas Hügeln brennen keine Straßenlaternen und es ist „Kuhnacht“. Ich bin so froh, dass ich das Auto habe, das hat nämlich Licht. Ich folge Dan&#8230;.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Das Haus ist kleiner als Dan, was leicht ist&#8230;. und es sieht aus, wie man sich ein Haus von Menschen „close by music and art“ vorstellt. Bilder, Instrumente, bunte Kissen, verschiedenen Stühle und natürlich alles ordentlich ein gestaubt. War ja klar. Der Tisch in der Mitte hat Chips, Dips, Bier und Wein und selbst verständlich Gläser. Ich mache die Runde und begrüße die Herrschaften. Auch wenn ich dieses Jahr die 5 vor die 0 stelle, ich bin ganz sicher die Jüngste, oder sehe zu mindest so aus&#8230;. Alkohol, Drugs and Rock`n Roll hinterlassen ihre Spuren. Aber ich schiebe die Gedanken zu Seite und lasse das Gesamtbild auf mich wirken. Als die Musik beginnt, freue ich mich, dass der Freitag Abend so großartig ist. Da ich nicht Textsicher bin, bleibt es nur beim Zuhören. Mit dem Bier in der Hand, lehne ich mich zurück.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">9.30 pm hören die Noten auf durch den Raum zu schwingen und ich werde aufgefordert mich der gesellige Runde im Freien an zu schließen. Ich verneine. Ich bin ja so froh, dass ich nicht mehr Rauche und auch keinen Gedanken mehr daran verschwende. Und schon bin ich ausgeschlossen. Ich bleibe stark und vertiefe mich in ein Bildband des Rolling-Stone-Magizin&#8230;. passt zu dem Ganzen hier. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Als Dan aufbricht, bin ich auch ganz schnell auf den Beinen und in meinem Mantel. Ich verabschiede mich und wenn es auch schön war, meine Welt ist es nicht mehr, oder war es vielleicht auch nie. In meiner Penne-zeit hatte ich zwar auch Blumen im Haar, aber seit dem habe ich mich wohl doch verändert&#8230;. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mit Pete verabrede ich mich zum Segeln. Ich möchte unbedingt wissen, ob ich seekrank werde. Sollte ich in der Zukunft ein Angebot zum Mitsegeln bekommen, wäre es nicht so schlecht, genau das zu wissen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Am letzten Wochenende als Housesitter bin ich mit Pete im Hafen von Opua verabredet. Pünktlich wie immer, stehe ich mit meiner funktionellen und wetterfesten Kleidung und warte. Da kommt er auch schon in seinem alten Toyota&#8230;. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">So wird dann erst mal alles zusammen gesucht, was er braucht um ans Boot zu kommen. Es liegen mehr als 10 Boote in der Bucht und ich habe keine Ahnung welches mir den Sonntagsausflug versüßt&#8230;. mit einem kleinen Boot paddeln wir zum größeren&#8230;.. ach Du mein liebes Lieschen&#8230; ich falle vom Glauben, das ist ein Boot??? Wo ist das Segel und wieso liegt es so tief im Wasser? Nu isses zu spät&#8230; ich bleibe höflich und vertraue darauf, dass Pete auch an seinem Leben hängt, denn schließlich sitzen wir „im selben Boot“. Auch bin ich eine gute Schwimmerin, wir sind nicht auf hoher See und die Bay of Island hat überall kurze Wege zurück an Land&#8230; trotzdem, das war wohl nicht die Beste meiner Ideen, ich möchte zurück!!!!!</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wenn wir das Wasser aus dem Kahn schöpfen, gewinnen wir an Höhe“&#8230;.Das issn Scherz,oder? Nee! Durchatmen, Dreali, Alles wird gut. Ich steuerbord und schippe. Im Boot schwimmt jede Menge Unrat, ich entsorge, aber natürlich nicht ins Meer. Das wäre eine Beleidigung für das türkisblaue Nass. Nach einer gefühlten Stunde schippen und organisieren des Mülls, sind wir startklar. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Dieser primitive Knüppel da ist tatsächlich ein Mast und das Leinentuch ein Segel&#8230; Pete erzählt stolz, dass er das alles zusammen mit seinem Sohn gebaut hat&#8230; alle Teile die irgendwo herumlagen oder leicht zu besorgen waren. Pete war in seinem Berufsleben Töpfer und Maler und von Dan weiß ich, er war darin begnadet. So bunt und Avantgarde ist auch das Boot, in dem wir uns jetzt, Dank des Motors, am Heck fortbewegen. Dieser ist mit einem Strick im Kahn befestigt und bringt uns so langsam in Schwung. Ich schaue einfach in die Ferne als wir vor der Fähre den Hafen passieren&#8230; Alle kennen Pete und sein Boot, die Touris haben jetzt was zum Staunen und ein neues Foto fürs Album. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Das gehisste Segel hängt lahm in der Brise und der Motor tuckert uns gleichmäßig durch die Bucht. Von weitem sehen ich den Anlegesteg und Petes Haus. Zu diesem führt kein Weg, nur mit Boot erreichbar. In meinem Kopf fängt es an zu rotieren&#8230; wie jetzt&#8230; wir gehen doch segeln&#8230; Noch 200m und wir legen an. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Pete hat sein Haus an seinen Sohn weiter gegeben und der renoviert es gerade. Es hat Charme und mit dem neuen Anstrich und der neuen Einrichtung wird es sicher ein Schmuckstück. Jeden Tag fährt die Familie mit dem Boot zur Arbeit&#8230; beeindruckend. Schwierig wird es für die Kinder, die wenn sie älter sind, immer zurück in die Bucht müssen&#8230; </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wir trinken Tee und unterhalten uns. Pete erzählt dass ich ein Fahrrad habe, dass schon 15 Jahre alt ist. Ich staune nicht schlecht, dass ihn dass so beeindruckt hat. Ich glaube er denkt, dass jeder Neukauf oder all das moderne Zeug nicht notwendig ist. Vielleicht hat er ja deshalb dieses Boot und kein anderes.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Er hat sich in das Haus seiner Schwester auf dem Hügel zurück gezogen, damit die junge Familie Platz hat. Wir steigen also den Berg hinauf und betreten Petes Reich. Das Boot war also nur das Vorspiel&#8230; so kann man leben, ich bin mit einem Schlag regungslos. In meinem Kopf rotiert es erneut. Wie komme ich aus dieser Nummer wieder heraus. Dank Handy kommt noch ein Freund von der Old Hippie Group zum Lunch dazu, der gerade mit seinem Segelboot in der Bucht ankert. Ich esse einfach und ignoriere meine Umgebung. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Man sieht mir mein Unbehagen an und die Frage ob ich mit Georg Segeln gehen kann, kommt für die Männer nicht überraschend. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Was habe ich mir nur dabei gedacht. Ich steige also mit Georg den Hügel wieder hinunter und wir rudern mit einer kleinen „Blechwanne“ zu seinem Segelboot.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Der Wind hat aufgefrischt und es geht nun endlich los. Vorbei am Hafen von Opua sind wir nach einer Stunden auch schon an der Bucht von Russel. Kaum ums Eck, hört der Wind auf ins Segel zu blasen und wir werden langsamer. Meine Befürchtung, seekrank zu werden hat sich bis jetzt nicht bestätigt. Gut so. Es ist bereits 17 Uhr und ich habe genug erlebt für diesen Tag. Georg macht Witze: Wenn der Wind nicht zurück kommt, müssen wir hier übernachten. Jetzt reicht es mir. Mein Kopf verfärbt sich und wenn er könnte, würde er jetzt 2 m Abstand nehmen, so zur Sicherheit.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Sofort, ich betone, Sofort möchte ich an den Strand. Georg ist gebürtig aus Deutschland und versteht alles, egal ob ich es in deutsch oder, von ihm bevorzugt, in englisch verdeutliche. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Was ist das nur für ein Welt. Aber dieses Erlebnis habe ich gebraucht. Eine Mitreise mit dem Segelboot egal wohin oder wie lange, will überlegt sein. Mann ist dann mit den Menschen auf engstem Raum zusammen und kann nicht einfach aussteigen. Kommt einer Ehe gleich! </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Als wir in Russel an Land gehen, sage ich Tschüß und trampe zurück nach Opua, wo mein Auto steht. Ich kann gar nicht ausdrücken, wie erleichtert ich war, Boden unter den Füßen zu spüren. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Als ich am nächsten Tag diese Geschichte Eileen erzählte, fragte sie mich, ob ich bissl naiv sei. Wenn ich so nachdenke, kann das schon sein. Ich glaube immer an das Gute und das Gelingen einer Sache&#8230;. da ist er wieder mein unbegrenzter Optimismus. Aber sie hat recht, ich sollte in Zukunft mit solchen Aktionen vorsichtiger sein&#8230;. auch wenn es ein lustige Story im Blog wird. Allet für de Blog!!!</span></p>
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		<title>Eileen</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2014 07:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Mieth]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[My journey]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch am Wochenende rief mich Dan an. Er hatte Kim die Gitarre für mich geliehen. Er lud mich zu sich nach Hause ein um gemeinsam zu musizieren. So machte ich mich 2 Tage später&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/eileen/eileen-auf-der-gemeinsamen-bootsausfahrt/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Eileen-auf-der-gemeinsamen-Bootsausfahrt-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="praktisch" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/eileen/die-magroven-sind-nur-bei-high-tide-passierbar/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/die-Magroven-sind-nur-bei-High-tide-passierbar-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wir genießen" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/eileen/bay-of-island/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Bay-of-Island--150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="auf dem Walk von Paihia nach Opua" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/eileen/omakiwi-cove/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Omakiwi-Cove-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Omakiwi Cove" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/eileen/walk-way-opua-nach-paihia/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Walk-Way-Opua-nach-Paihia-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gestrandet" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/eileen/schwimmstrecke-in-paihia/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Schwimmstrecke-in-Paihia-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schwimmstrecke in Paihia" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/eileen/pause/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Pause-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="unterwegs in der Bay" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/eileen/spazieren-am-whangarei-wasserfall/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Spazieren-am-Whangarei-Wasserfall-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Whangarei - Wanderung" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/eileen/low-tide/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Low-Tide-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Low Tide" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/eileen/das-fohlen-ist-gerade-einpaar-stunden-auf-der-welt/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Das-Fohlen-ist-gerade-einpaar-Stunden-auf-der-Welt-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das Fohlen ist gerade ein paar Stunden alt" /></a>

<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Noch am Wochenende rief mich Dan an. Er hatte Kim die Gitarre für mich geliehen. Er lud mich zu sich nach Hause ein um gemeinsam zu musizieren. So machte ich mich 2 Tage später auf nach Opua. Ich sollte 12 Uhr an die Fähre kommen und übersetzten, er würde dann auf der anderen Seite auf mich warten. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Als Danke Schön hatte ich ihm einen Kuchen gebacken. So bestieg ich pünktlich die Fähre, nach dem ich mein Auto am Jachthafen geparkt hatte. Auf der Fähre gab es den Kapitän, in diesem Fall eine Kapitänin und die Kassiererin. Auf der anderen Seite angekommen, stellte ich mich zum Warten auf den Parkplatz. Wie so die Zeit verging und niemand auf mich zu kam, rief ich Dan an, wo er denn bliebe. Ja er steht in Opua an der Fähre, wo ich denn sei&#8230;.. What?</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Später stellte sich heraus, dass er davon ausgegangen sei, dass Kim und Norm nicht in Opua, sondern in Russell wohnen. So entstehen Missverständnisse. Der Kassiererin auf der Fähre war aufgefallen, dass ich mit dem Kuchen in der Hand wieder zurück kam. Wir mussten über diese Situation lachen und kamen so ins Gespräch. Sie war Australierin und lebt mit ihrem Partner in Opua. Sie ist schon viele Jahren in Neuseeland. Ich erzählte ihr von meiner Reise und sie war davon begeistert. Wir tauschten unsere Kontaktdaten aus und von diesem Tag an haben wir eine sehr schöne Zeit zusammen verbracht. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Am Samstag der zweiten Woche machten wir uns mit meinem Auto nach Whangarei auf. Im Internet unter HandgegenKoje hatte ich die Möglichkeit aufgetan, mit einem Engländer, der in Whangarei lebt nach Australien zu segeln. Meine Erfahrungen in der Segelei waren gleich Null. Aber ich war ja auf Abenteuerkurs und so eine Überfahrt war bestimmt genial. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Weit draußen in der Landschaft entdeckten wir nach etwas Suchen, dass schöne Anwesen. David und seine Frau zeigten uns den Garten, der sehr englisch angelegt war. Schön hier, dachte ich so bei mir. Leider wollte David nur in der Nähe von Auckland segeln, die Ausschreibung hatte sich überholt. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die Stadt Whangarei lag nicht direkt am Meer und hatte neben einem kleinen Park am Hafen, eine überschaubare Innenstadt. Die Fußgängerzone hatte die üblichen Läden. Wir stolperten durch alle SecondHand Geschäfte, da ich für meine Wwoofertätigkeit noch ein paar Klamotten brauchte. SecondHand gab es in Australien und NZ in jeder Stadt. Hier sogar 3. Ich wurde fündig und es gab eine Jeans für 5$. Unbearbeitete Textilien gab es auch und ich erwarb Stoffe, Reißverschluss, Faden und Knöpfe für 8$. Das machte Spaß. Was ich daraus gezaubert habe? Na mal sehen&#8230;..</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Auf der Heimfahrt machten wir am Whangarei Wasserfall halt. Der Spaziergang tat gut. Der Wald entlang des Flusses war sehr schön. Eileen, die ja nun schon ein Local war, hatte diesen Wasserfall auch noch nicht bewandert. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Am Abend kochten wir gemeinsam und beschlossen, mehr Zeit miteinander zu verbringen. Ihr Partner Tomas ist der Arbeit wegen viel in Auckland und die Saison auf der Fähre hatte noch nicht richtig begonnen. So hatte sie Zeit und war froh über die Abwechslung, die unsere Unternehmungen bringen würden. Von diesem Tag an verbrachten wir jeden freien Tag gemeinsam. Mit dem Kanu fuhren wir in der Bay of Islands umher. Das machte nicht nur fit, sondern lies mich die Bucht von der Wasserseite aus erkunden. Eine Bay war schöner als die andere. Ich hoffe ich kann mit Hannes hierher zurück kehren und mehr Zeit auf dem Wasser verbringen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wenn es zu stürmisch war, dann gingen wir wandern. Der Wanderweg von Opua nach Paihia führte direkt am Wasser entlang und war mit seinem auf und ab besonders nach einem Regentag eine Herausforderung. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">So verging die Zeit viel zu schnell. Danke Eileen, für diese wundervolle Zeit. </span></p>
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		<title>Housesitting in Bay of Islands</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2014 06:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Mieth]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[My journey]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Kim in die Formby Avenue einfuhr war ich erleichtert. Die Verspätung war ok, denn ich glaube die Entfernung von 300km und der Stadtverkehr ließen keinen festen Termin zu. Sie war froh mich zu&#46;&#46;&#46;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/housesitting-in-bay-of-islands/nebel-im-winter/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Nebel-im-Winter-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Winternebel" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/housesitting-in-bay-of-islands/unterwegs/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Unterwegs-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Unterwegs" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/housesitting-in-bay-of-islands/winter-in-kawakawa-sonnenaufgang-2/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Winter-in-Kawakawa-Sonnenaufgang1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sonnenaufgang in Kawakawa" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/housesitting-in-bay-of-islands/magnolien-im-fruehjahr/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Magnolien-im-Frühjahr-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Magnolien im Frühling" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/housesitting-in-bay-of-islands/der-blick-auf-den-kawakawa-river/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Der-Blick-auf-den-Kawakawa-River-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Winter" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/housesitting-in-bay-of-islands/sauna-nach-harten-trainingseinheiten/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Sauna-nach-harten-Trainingseinheiten-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sauna" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/housesitting-in-bay-of-islands/die-kuehe-sind-genauso-gespannt-auf-mich-wie-ich-auf-sie/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Die-Kühe-sind-genauso-gespannt-auf-mich-wie-ich-auf-sie-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wenn die Musi spuilt.." /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/housesitting-in-bay-of-islands/mit-bel/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/mit-Bel-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Chillen mit Bel" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/housesitting-in-bay-of-islands/henne-und-haeschen-kommen-mich-besuchen/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Henne-und-Häschen-kommen-mich-besuchen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ist wie Ostern - Henne und Häschen" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/housesitting-in-bay-of-islands/das-ist-bel-und-sie-ist-eine-bella/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Das-ist-Bel.....-und-sie-ist-eine-Bella-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="so eine Schlafmütze" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/housesitting-in-bay-of-islands/das-cattle-qartett/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/Das-Cattle-Qartett-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="1, 2, 3, 4..... alle da" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/housesitting-in-bay-of-islands/4-huehner-und-nur-2-eier-taeglich/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/4-Hühner-und-nur-2-Eier-täglich-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="die 4 Hühner die nur 2 Eier täglich legen" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/housesitting-in-bay-of-islands/das-eigene-brot/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/das-eigene-Brot-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bierbrot - yummy" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/housesitting-in-bay-of-islands/wild-bunnys/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/wild-bunnys-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Häschen in der Grube...." /></a>
<a href='http://this-is-us.info/2014/11/30/housesitting-in-bay-of-islands/4-kaelber-ums-haus-herum/'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/11/4-Kälber-ums-Haus-herum-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Landidylle" /></a>

<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Als Kim in die Formby Avenue einfuhr war ich erleichtert. Die Verspätung war ok, denn ich glaube die Entfernung von 300km und der Stadtverkehr ließen keinen festen Termin zu. Sie war froh mich zu sehen und so gab es erst einmal eine feste Umarmung. Das lies mich die erste Begrüßung in Auckland ganz schnell vergessen. Mit dem Wohnmobil war ihr Mann ihr gefolgt und auch er hieß mich herzlich willkommen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Auf dem Heimweg mussten wir noch etwas abholen und so kam ich auch in den östlichen Teil der Stadt und an den Strand. Der Tag hatte sich für Sonne entschieden. Die Fahrt war kurzweilig, denn wir hatten uns viel zu erzählen. Morgen schon würden sie in die Ferien fahren und die gemeinsame Zeit mit mir war begrenzt. Von Auckland ging es an Whangarei vorbei bis nach Kawakawa. Von der Landstraße konnte man die Schönheit die die Nordinsel Neuseelands zu bieten hat nicht wirklich erahnen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">In Kawakawa angekommen, erwartete uns Bel die Katze, 4 Hühner und 4 Kälber. Während Kim das Dinner zu bereitete, zeigte mir Norm, was meine Aufgaben in den nächsten 4 Wochen sein werden. Es gab nichts was ich nicht schon kannte, so war es leicht, als Housesitter zu bestehen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ich hatte Kim um eine Gitarre gebeten, diese stand auch, natürlich nur ausgeliehen, dann in meinem Zimmer. Über die eingebaute Sauna war ich überrascht. Das Haus, der Blick auf den Fluss, der Garten, das alles brachten mich in Hochstimmung. Die Befürchtung, dass ich in einem Schuppen schlafen muss, bestätigte sich Gott sei Dank nicht. In Brisbane, als ich mich für dieses Housesitting beworben hatte und ich nur ein Bild von der Aussicht des Hauses bekam, hatten Garry, Robyn und ich mit dieser Vorstellung unseren Spaß. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Kim gab mir eine 3 seitige Liste mit allen Infos die ich brauchen würde, oder auch nicht. Auch ein paar Telefonnummern ihrer Bekannten und Freunde waren dabei, falls mir die Decke auf den Kopf fällt und ich Gesellschaft brauchte. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Bei ein paar Gläser Wein erzählten Sie mir, dass sie aus Australien stammen und seit nun 7 Jahren in der Bay of Island wohnen. Sie waren 15 Jahre mit dem Segelboot in der Welt unterwegs gewesen und durch ein Jobangebot in Opua gelandet. Norm ist dort für eine Chartergesellschaft für Segelboote tätig. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Als sie vor 7 Jahren in Opua ankamen, war Sommer und das Leben nahe der Schönheit der Bay leicht. Erst in den Wintermonaten merkten sie, wie trist dann alles sein kann. Das dichte Nebel oft die Sonne den ganzen Tag versteckten und es im ganzen Umkreise nur in der Saison Arbeit gab. Neuseeland ist nicht Australien, wo es im Sommer sogar im Süden die Garantie für Sonne gibt. Jedenfalls schien das Glück an so einem Ort erschütterbar. Wer hätte das gedacht&#8230;&#8230;</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die Sachen für die Reise von Kim und Norm waren am Morgen schnell zusammen gepackt. Alles rein ins Wohnmobil und los. 4 Wochen durch Neuseeland. Nach 7 Jahren war es wirklich Zeit, dieses schöne Land so zu bereisen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ich staunte nicht schlecht, als mir Kim noch in den letzten 5 Minuten die Autoschlüssel in die Hand drückte&#8230;&#8230; Ich hatte ein Auto für die nächsten 4 Wochen???? Ich war sprachlos. Danke Kim, für das Vertrauen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die ersten Tage richtete ich mich ein. Täglich hatte ich zu den Tieren, den Sauerteig zu versorgen. Das Brot das ich damit herstellte, gelang mir nur mäßig. Aber Brot backen war eine Idee, die ich gern aufgriff. Das Toastbrot konnte ich nicht mehr sehen. Ich hatte immer das Gefühl ich esse Luft. Im Internet suchte ich nach Rezepten und fand ein Brot das ich mit Bier machen konnte. So musste ich nicht alle Zutaten wie Hefe kaufen. Mahlzeit!</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Vom Haus aus hatte ich eine Straße die nach 5 km endete. Weiter den Berg runter ging eine Straße in Richtung Osten, die aber nach 8 km nicht mehr geteert war. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich irgendwann einmal eine Strecke zuerst mit dem Rad gefahren bin, damit ich informiert bin, ob es mit dem Auto auch geht. Eher anders herum. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wie sich herausstellte, ging es auch hier hoch und runter. Die abschüssigen Straßen waren oft so geröllig, dass ich schieben musste. Mein Profil der Reifen war dafür nicht gemacht. Als ich dann wieder auf eine Teerstraße kam, war ich schon in der Nähe der unzähligen Buchten, die man auch mit der Fähre in Opua und dann der Straße folgend erreichen konnte. Das Wetter hatte sich bei meiner ersten Ausfahrt für Wolken ohne Regen entschieden. Der Wind war mäßig und machte meine Fahrt nicht wirklich langsam. Zurück fuhr ich bis zur Fähre in Opua folgte dann der Landstraße zurück nach Kawakawa. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Gleich in den ersten Tagen hatte ich Zettel in die Briefkästen der Nachbarn gesteckt, mit der Bitte wenn Sie Lust auf einen Tee hätten, dann würde ich mich freuen, wenn sie anrufen. Auch hätte ich Interesse an Putzen, Gartenarbeit oder sonstiges. Am nächsten Tag meldeten sich ein älteres Ehepaar. Sie waren wegen der Enkelkinder von England nach New Zealand gezogen. Leider gab es nach dem Treffen keinen Kontakt mehr. Irgendwas war schief gelaufen&#8230;. Aber ich stützte mich gern auf mein Lieblingswort: Anyway!</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die Zeit in Kawakawa hatte viel trübe und aber auch schöne Tage. Ich nutze die Zeit um zu chillen, zu radeln, zu lesen, zu kochen und vor allem zu essen. Ich hatte so einen Heißhunger, dass ich ständig mit der Zubereitung und dem Vertilgen von Speisen zu tun hatte. Ich werde zunehmen, soviel war schon mal klar&#8230;. Da sage ich doch nur: Guten Appetit! Und etwas mehr steht mir soviel besser&#8230;.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Nach 5 Tagen hatte ich mir einen Ruck gegeben und wollte es nun wissen, dass links Fahren mit einem Auto. An das Linkssein mit dem Rad und als Fußgänger hatte ich mich längst gewöhnt. Schon beim Ausfahren aus der Garage kam ich ins Schwitzen. Automatik! Ich also die Gebrauchsanweisung aus dem Handschuhfach geholt und mich in die englische Erklärung vertieft. Was auch ich da gelesen hatte, als ich den Gang einstellte, machte das Auto einen Satz nach vorn und mit einem leichten BÄNG ans Motorrad. Ich sprang sofort aus dem Wagen und inspizierte alles&#8230;..Nüschte passiert! Phhuuu!</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Beim zweiten Anlauf musste es klappen, denn es war kein Platz mehr. Mein Herz klopfte richtig&#8230;. Bloß keinen Schaden verursachen. Ach, da steht ja R&#8230;. wie Rückwärts&#8230;. Ich Trottel, habe ich mir doch wieder einmal nicht genug Zeit gelassen&#8230; aber schon setzte sich das Auto in der gewünschten Richtung in Bewegung. Nun aber&#8230; schön langsam&#8230;. auf die Straße – aufpassen, immer links!!!! Geht doch..</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ich hatte in der ganzen Zeit keine einzige unsichere Minute, warum hat man vorher so einen Schiss? Durch das Auto vergrößerten sich natürlich die Möglichkeiten die Bay zu erkunden&#8230;. aber da mein LowBudget weiterhin angesagt ist, bleibt ich auch damit auf dem „Teppich“. Mal sehen wo es mich damit überall hinbringt. Gute Fahrt!</span></p>
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		<title>Auckland</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2014 05:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Mieth]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[My journey]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Hafen von Auckland. Für meine Weiterreise nach Wellington heute abend habe ich noch 7 Stunden Zeit. Ich beobachte das bunte Treiben der Schifffahrt. Die Fähren, die die Anwohner und Touristen zum nördlichen Teil&#46;&#46;&#46;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=734'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Abreise-in-Brisbane-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Abreise in Brisbane" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=748'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Neuseeland-ich-komme-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Neuseeland ich komme" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=752'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/The-Cloud-und-der-Hafen-von-Auckland-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="The Cloud und der Hafen von Auckland" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=749'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Neuseeland-ist-sehr-erfolgreich-im-Segeln-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Neuseeland ist sehr erfolgreich im Segeln" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=757'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Yachthafen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Yachthafen" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=754'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/War-Memorial-Museum-in-Auckland-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="War Memorial Museum in Auckland" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=753'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Traditionen-der-Maori-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Traditionen der Maori" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=746'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/mit-dem-Rad-unterwegs-in-Auckland-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="mit dem Rad unterwegs in Auckland" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=747'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Modern-in-Auckland-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Modern in Auckland" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=750'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Painting-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Painting" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=741'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Icebreaker-in-Auckland-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Icebreaker in Auckland" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=739'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Das-Bücherregal-für-Jedermann-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das Bücherregal für Jedermann" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=737'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Busy-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Busy" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=736'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Black-Swan-im-Park-Western-Springs-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Black Swan im Park Western Springs" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=735'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Bay-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bay" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=742'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/jedes-Zimmer-mit-Blick-auf-das-Meer-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="jedes Zimmer mit Blick auf das Meer" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=744'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Maorischer-Krieger-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Maorischer Krieger" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=743'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Lyons-Rock2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lyons Rock" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=740'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Enjoy-Lyons-Rock-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Enjoy Lyons Rock" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=756'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Watakere-Range-Der-Rahmen-gleich-zum-Bild-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Watakere Range - Der Rahmen gleich zum Bild" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=751'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Post-für-den-Surfer-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="hier wird nicht nur im Internet gesurft" /></a>
<a href='http://this-is-us.info/?attachment_id=755'><img width="150" height="150" src="http://this-is-us.info/wp-content/uploads/2014/10/Warten-auf-Kim-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Warten auf Kim" /></a>

<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Der Hafen von Auckland. Für meine Weiterreise nach Wellington heute abend habe ich noch 7 Stunden Zeit. Ich beobachte das bunte Treiben der Schifffahrt. Die Fähren, die die Anwohner und Touristen zum nördlichen Teil der Stadt bringen, die Sportboote die sich sicher auf irgendeine Regatta vorbereiten oder die kleinen Boote, die die Abenddämmerung zum Fischen nutzen. Vor genau 4 Wochen saß ich schon einmal genau hier. Der lange Steg war damals eher eine Baustelle. The Cloud, das im Bau befindliche Gebäude, ist jetzt vollendet. Sieht aus wie eine Zieharmonika und erinnert mich ganz stark an eine der Kaufhallen der ehemaligen DDR. In meinem Heimatort Gohrisch steht noch so ein Unikat. Es hat die Wende überstanden und mehr als 20 Jahre der Freien Marktwirtschaft gedient. Bestimmt steht es bald in einem Museum. Hätten die Auckländer ja sagen können, dass sie so ein Teil brauchen. Aber das hier ist natürlich viel größer und auch schöner. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die Holzbänke an der Kaimauer nutzen die Besucher für ein Sonnenbad. Ein ausgezeichneter Platz für die Mittagspause, wenn man hier in der Nähe seinen Arbeitsplatz hat. In Hafennähe befindet sich das Zentrum von Auckland. Große Bürogebäude, Hotels und Banken prägen auch hier das Stadtbild. Alles ähnelt sehr dem etwas größeren Sydney. Das darf man natürlich nicht laut sagen, denn die Aussies und Kiwis haben da so ein Ding am Laufen, eine Art Wettstreit. Keine Ahnung warum, aber es fühlt sich immer wie eine Challenge der Inseln an. Sie finden ständig etwas wobei sie den anderen belächeln können. Ich halte mich da raus&#8230;&#8230;</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Den Trailer und einige meiner Sachen habe ich in Brisbane gelassen. Es ist immer noch Winter und die Nächte zu kalt für eine Radreise. Die nächsten Monate in New Zealand wollte ich flexibler sein. Wenn ich allerdings meinen Rucksack in groß und den in klein so betrachte, dann ist das immer noch „to much“. Mein Geraffel passte in kein Schließfach und so muss ich die Wartezeit in Busnähe verbringen. Sogar die Backpacker stecken die Köpfe zusammen wenn ich im die Ecke komme. Aber was wissen die schon, vielleicht bin ich ja unterwegs zu einer Expedition. Egal, wolkenloser Himmel, leichter nicht zu kalter Wind,Sonne und 20 Grad verwöhnen mich. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Am 24. August bin ich eingereist und habe zum ersten mal neuseeländischen Boden betreten. Meine Einreise war natürlich ein Erlebnis. Mein Zelt, die Bergschuhe und vor allem mein Rad wurden genau unter die Lupe genommen. Kein Dreck, keine Keime. Garry in Brisbane hatte mein Rad geputzt und ich hatte mich noch gewundert und darüber gelacht, warum er das tut. Aber das war kein Spaß. Der Zoll war da pingelig und das zu Recht, denn die Insel soll „sauber bleiben“. Jedenfalls bewunderten die Beamten mein „clean stuff“. Ob das Rad neu sei, wurde ich sogar gefragt. Danke Garry!</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Für Übergepäck zahlt man nicht nur mehr, sondern geht im Flughafen auch andere Wege. Auch dauert alles bissl länger. Aber ich bin da nicht kleinlich, denn wenn ich etwas hatte, dann war es ganz sicher Zeit. Vor dem Flughafengebäude suchte ich mir ein Großraumtaxi, dass ich mir mit anderen Passagieren teilen konnte. So waren die 20 km in die Stadt kein Problem. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Eine Stunde später war ich in meinen Arbnb-Quartier und wurde mal so richtig unfreundlich begrüßt. Meine beste Laune, die man mir bis dahin angesehen hatte, machte meinem „Das glaube ich jetzt nicht“- Gesicht Platz. Na wo gibt es denn das&#8230; der Versuch trotzdem freundlich zu bleiben misslang mir auch mit großer Anstrengung. Kein Hello, oder How are you oder besser noch Welcome in New Zealand&#8230;. Nein: sondern die Frage. Wohin denn der ganze Müll soll wenn mein Rad aus der Kiste ist. Ich hätte wohl nur gesagt, dass ich ein Rad habe, aber doch nicht soviel Rubbisch&#8230;.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Meine Frage darauf war, wie er denn wohl meint, wird das Rad im Flieger transportiert?????? Ich hatte genug. Ich ließ mir noch das Zimmer zeigen&#8230;. (schade das ich schon bezahlt hatte). Eine Stunde später war die Kiste in kleine Teile zerschnitten und bereit für den Müll. Und deswegen das Theater!</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die letzten Wochen waren so harmonisch gewesen. War ich verwöhnt? Nach eine kurzen Ohnmacht, ließ ich mir einfach meinen Start in New Zealand nicht vermießen und beschloss mit Ignoranz komme ich wohl am weitesten. Mein Mitbewohner in dieser Unterkunft erzählte mir am Abend eine so ähnliche eigene Geschichte und da wusste ich, jeder Gedanke darüber ist eine Verschwendung. Willkommen in Neuseeland!</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">4 volle Tage hatte ich Zeit für Auckland. Das Wetter meinte es gut mit mir und verschonte mich mit Dauerregen. Sonne-Wolken-Mix und leichte Schauer waren ok. Gut das ich mein Fahrrad mit hatte. Ich war so wesentlich beweglicher. Der tägliche Lauf durch den Stadtpark tat mir gut. Er war zauberhaft angelegt und ich sah dort zum ersten mal schwarze Schwäne. Ich fuhr mit dem Rad überall hin. Der Hafen und die Innercity gefielen mir. Am Jachthafen fand ich ein offenes Bücherregal. Hier konnte jeder sein gelesenes Buch ablegen und ein neues mitnehmen. Genau das richtige für die Backpacker-stadt. Auckland war für die meisten der erste Anlaufpunkt ihrer Neuseelandreise. Mit dem Sommer kommt dann auch der Trubel. Aber das dauert noch&#8230;.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Einen Tag verbrachte ich nur damit mir einen Essensvorrat für Kawakawa in Bay of Islands zu zu legen. Wie in Australien hatte ich im Internet nach den preisgünstigen Supermärkten Neuseelands gesucht. Mir war klar, low-price gab es nur in den Großstädten der Inseln und dazu gehörte der Norden ganz sicher nicht. Außerdem wurde ich am Freitag von Kim mit dem Auto abgeholt und somit war Platz und Gewicht überhaupt gar kein Problem.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Kim und Norm hatte ich über eine Housesitter-website gefunden. Sie konnten entspannt in den Urlaub fahren und ich hatte ein Dach über dem Kopf. Das Versorgen der Tiere gehörte mit dazu und war für mich wie in Hazelbrook absolut kein Problem.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Lyons Rock war von Auckland ca 35 km entfernt. Für einen Tagesausflug mit dem Rad genau die richtige Entfernung. Schon in Auckland gab es ein einziges Auf und Ab. Das würde sich auch außerhalb von der Stadt fortsetzen. Es machte durchaus Sinn, bei der Planung sich den Weg nicht nur im Profil genau an zu schauen, denn Verfahren bedeutet wie in Auckland immer einen Berg zurück&#8230;. das kostet nicht nur Zeit, sondern auch jede Menge Energie.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">An meinem letzten Tag machte ich mich auf den Weg. So konnte ich in eine Landschaft eintauchen, die mich zum Staunen brachte. Steile Berge mit einem Wald bewachsen, der aus verschiedenen Hölzern bestand. Der sehr große Farn, eines der Symbole für Neuseeland, wuchs überall. Das gab der Landschaft eine besondere Note. Ich konnte mich kaum satt sehen. Fantastisch. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mein erster Stop war die Waitakere Range. Hier wurde über die Flora und Fauna der Region, die Erstbesiedlung und Geschichte erzählt und berichtet. 25% der Tiere kommen nur in Neuseeland vor. Bei den Pflanzen sind es 80%. Hier ein paar Fakten über die ausgestorbenen Tiere der Inseln aus dem Internet, die wirklich interessant sind. </span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><b>Haast Adler: Der grösste jemals bekannte Greifvogel</b> war bis zu 15 kg schwer und hatte 3 Meter Spannweite. Er war eine Bedrohung für Menschen &#8211; zumindest für Kinder &#8211; und wurde deshalb sicher gejagt. Seine Haupt-Nahrung war der ebenfalls aussterbende Moa, deshalb ist er um 1400 ausgestorben.</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><b>Moa:</b> Der Riesen-Moa war erstaunliche 250 kg schwer und mehr als 3,5 Meter groß, <b>der größte Vogel aller Zeiten!</b> Es gab noch 9 weitere Arten bis hinunter zur Truthahngrösse. Die frühen Maori-Einwanderer konzentrierten sich auf die Jagd nach Moa, sehr verständlich, da sie einfach zu fangen waren und ein einziger Schenkel fütterte viele Leute. Doch innerhalb von 100 Jahren war der Vogel ausgestorben. </span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><b>Huia: </b>Ein schöner Vogel mit einem gewölbten Schnabel, seine heiligen Federn wurden nur von Maori-Häuptlingen und nur während Kämpfen getragen. Er gehörte zu einer <b>urtümlichen Vogelfamilie, dessen Verwandte überall ausgestorben sind</b>, wurde selbst aber seit 100 Jahren nicht mehr gesehen. </span></li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><b>Riesen-Pinguin:</b> Vor Millionen von Jahren ausgestorben wie mindestens 13 weitere neuseeländische Pinguin-Arten. Diese unheimlichen Pinguine wurden bis zu 1,7 m hoch und wogen bis zu 100 kg, <b>die größten Pinguine aller Zeiten</b>.</span></p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Irgendwie habe ich das Gefühl, einer hat den anderen einfach aufgefressen. Die Maori voran. Heute kämpfen die Insulaner hart um die Erhaltung derer, die noch existieren. Allerdings möchte ich den meisten, so wie sie waren, nicht begegnen. Ein Pinguin genau so groß wie ich, nein sogar größer&#8230;. und erst der Adler&#8230;.oh my goodness!</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die in der Ranch befindliche Ausstellung fand ich sehr ansprechend und verbrachte bestimmt eine Stunde darin. Leider war der Wind sehr stark und kalt, so dass auf er Plattform der Außenanlage die Aussicht zum Meer nur kurz angenehm war. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wenn ich schon mal da bin, dachte ich mir, dann versuche ich doch alle auf dem Weg erreichbaren Strände zu sehen. So folgte ich der Log Race Road bis zum Strand, wo sich ein sehr bekannter Surfclub befindet. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es weiter, zurück über den Berg und abwärts zum Meer. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Schon von der Küstenstraße hoch oben sah ich den gewaltigen Felsen, den viele Besucher Neuseelands fasziniert. Während ich in dieser sagenhaften Kulisse mein Mittagsbrot aß, wünschte ich mir, ich hätte für diesen Ort mehr Zeit eingeplant. Der Sand war schwarz. Die Berge und Felsen rings herum vulkanischen Gesteins. Das Meer rauschte und in der Brandung tummelten sich die Surfer. Von Erzählungen her wusste ich, es war hier nicht ungefährlich zu surfen oder gar zu schwimmen. Die Strömung war sehr stark und fordert jedes Jahr Opfer. Für ein Bad war es für mich zu kalt und so machte ich mich schweren Herzens wieder auf den Heimweg. Die Fitness, die ich mir in den letzten 3 Monaten angeradelt hatte, machten die Heimreise auch mit den vielen Höhenmetern unbeschwert. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Für den Abend war ich mit Sean verabredet. Mein Freund Simon, der aus Wellington stammt und jetzt in London lebt, hatte das arrangiert. Er ist sein ältester und bester Freund. Sean ist Kameramann und für die Serie Shortland Street verantwortlich, die hier jeden Tag über die Bildschirm flimmert und so populär ist wie bei uns GZSZ. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Nach meiner Radtour hatte ich genau 40 min für Duschen und schnelles Essen. Pünktlich 19 Uhr verließ ich das Haus und ….. wartete schon auf mich. Wir fuhren dann in einen Pub. Seit vielen Wochen war ich das erste mal am Abend aus. Wo war nur mein Nachtleben geblieben&#8230; aber stimmt, ich hatte in Deutschland ja auch schon keins. Wir unterhielten uns über Auckland, seine Arbeit und meine Reise. Allerdings war Sean mehr am Leben der Kneipe und deren Gäste interessiert. Ich glaube er hatte Simon eine Gefallen getan. Aber Anyway … mein Lieblingswort&#8230; ich hatte „Ausgang“ und saß nicht in meiner Unterkunft. Es kann nun mal nicht immer nur alles SUPER sein. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Am Freitag, den 29. August holte mich Kim in Auckland ab und schon ging es auf nach Kawakawa und die Bay of Islands. </span></p>
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